Archive for Bedienfeld

simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken) und werfen einen Blick auf eher versteckte oder nicht hinreichend beachtete Funktionen. Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Vorrede (7. Mai 2010)

Nachfolgenden Blog hatte ich am 27. April veröffentlicht. Am 6. Mai kommentierte ihn Quarz – mit dem Hinweis, dass er auf tönernen Füssen steht: Denn er steht (und fällt eben) mit der (falschen) Behauptung, fürs Wandern durch die Musterseiten gebe es keinen Tastaturbefehl. Gibt es! Alt+PageDown/PageUp!

Ein Befehl, den ich bislang nur fürs Wandern durch Druckbögen kannte (und seit XPress-Zeiten benutze). Fürs Wandern durch Musterseiten ist er nicht dokumentiert (wenngleich sichtbar, wenn man, auf einer Musterseite, einmal ins Layout-Menü schaut:

Insofern ist der nachfolgende Text vom 27. April (ich werde was Praktikableres nachreichen) ein …

Musterseiten-«Trick», den wohl kaum einer braucht

Musterseiten, «Mustervorlagen» haben bei der Bearbeitung ein Handicap: Es gibt keinerlei Befehl, «zur nächsten» oder zur «vorherigen Mustervorlage» zu springen: der Preis für die frei wählbare Reihenfolge der Mustervorlagen. Die nachteilige Folge: Man muss zwischen den Mustervorlagen mit umständlicher Doppelklickerei auf die Musterseiten-Symbole hin- und herwechseln.

Es sei denn, man wird aufmerksam auf den unscheinbaren Befehl Als Mustervorlage speichern.

Er bietet, was eigentlich fehlt: den sehr schnellen Wechsel zwischen künftigen Mustervorlagen, zum Beispiel mit den Tastenbefehlen Umschalt-Strg+PageDown/PageUp (Win) bzw. Umschalt-cmd+PageDown/PageUp (Mac).

Neue künftige Mustervorlagen legen Sie als normale Seiten an und bearbeiten sie in diesem Status bis zuletzt. Erst nach Abschluss der Arbeit nutzen Sie dann den Befehl «Als Mustervorlage speichern».

Alte Mustervorlagen wenden Sie erst einmal auf neue Seiten an und bearbeiten dann diese Seiten weiter. Nach Abschluss der Arbeit nutzen Sie dann wieder den Befehl «Als Mustervorlage speichern». Die Doppel der Musterseiten, die dadurch entstehen, behandeln Sie am besten so: Wenden Sie die neuen Mustervorlagen an, und am Schluss wählen Sie den Befehl Nicht verwendete Mustervorlagen auswählen – und anschliessend löschen Sie diese Seiten ohne Gefahr.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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Bedingter Text: Auf Vorarbeit zurückgreifen!

Bedingungen aufzubauen und dann, im zweiten Schritt, in Bedingungssätzen logisch zusammenzufassen kann mühsam sein. Es sei denn, Sie greifen auf vorhandene Bedingungen (und Bedingungssätze) klug zurück, zum Beispiel zentral abgelegt auf einem Server:

Der nachfolgende Dialog fragt Sie, aus welcher InDesign-Datei geladen werden soll. Na also.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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Das Problem

In InDesign ein Objekt erstellt.

Objekt gespiegelt.

Bild geladen: zeigt sich logischerweise ebenfalls gespiegelt: Sie haben ja die Schublade vorher gedreht!

Die Lösung

Nicht gespiegelte, verkleinerte Kopie aufs gespiegelte Objekt legen.
Beide auswählen.

Bedienfeld «Pathfinder»: «Addieren».

Trotz unveränderter Position ist das resultierende Objekt nicht mehr gespiegelt …

… und nimmt also auch sein Bild nunmehr ungespiegelt auf.

Warum?
Der obenliegende Container gab beim Addieren vor. Deshalb auch mit einer Kopie arbeiten (und «Konturenstärke bei Skalierung anpassen» – Bedienfeldmenü «Transformieren» – vorher ausschalten). Sonst verlieren Sie die Formatierung des unteren Objekts.

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Kommentare (2)


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InDesigns «Informationen» zeigen den Ablageort

Sie arbeiten an Ihrem Layout.
Sie zweifeln an der richtigen Dateiversion.
Sie wählen Menü Bearbeiten > Auswahl aufheben.
Sie haben das Bedienfeld «Informationen» geöffnet.
Sie stellen Ihren Mauszeiger über «Position» (gemeint ist «Ablageort»).
Sie sind glücklich.

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InDesigns Schnellweg zum Dreieck

Über InDesigns Bedienfeld «Werkzeuge» zu schreiben fällt mir nicht ganz leicht: Zu zahlreich die Tricks und Hilfen, die dieses scheinbar harmlose Bedienfeld anbietet. Aber nehmen wir den: allein schon deshalb, weil ich mich vor ca. einem halben Jahr, nachdem ich diese Funktion längere Zeit nicht mehr gebraucht hatte, dabei ertappte, einen schrecklichen Umweg zu gehen. Es galt ein Dreieck zu bauen. Können Sie’s?

Nicht wahr, so simpel:

1. Man klickt lange auf das «durchge-ixte» Werkzeug «Rechteckrahmen».
2. Man wählt das Sub-Werkzeug «Polygonrahmen».
3. Man zieht mit dem Polygonrahmen-Werkzeug einen Rahmen auf (Standard erst einmal: fünfeckig) – und lässt die Maustaste nicht los.
4. Man bestimmt die Zahl der Ecken mit den senkrechten Pfeiltasten der Tastatur – und lässt die Maustaste nicht los.

Denn es kann noch weiter gehen:

5. Man sorgt für bzw. entfernt Sternenmuster durch Drücken der waagerechten Pfeiltasten der Tastatur – und lässt die Maustaste nicht los.
6. Man sorgt für gleichschenklige Formen durch Drücken der Umschalttaste.

Nebenbei sehen Sie, dass ich die Werkzeugleiste zweispaltig fahre. Warum? Ich freue mich über die fast viermal so grossen Schaltflächen für Flächen- und Konturfarbe. Und über den «Vorschau»-Knopf in der rechten unteren Ecke: den selbst ich noch manchmal mit der Maus besuche, wenn ich sowieso schon in der Gegend bin.

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