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Jul
06

WordPress 3.2 ist erschienen

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Die Admin-Oberfläche sieht nochmals moderner aus und zudem soll WordPress etwas schneller und schlanker geworden sein.

Wichtig jedoch: WordPress 3.2 benötigt jetzt PHP 5.2.4 oder höher und MySQL 5.0.15 oder höher. Wenn Ihr Provider also noch mit PHP4 oder MySQL4 arbeitet, sollten Sie ihn schleunigst darauf hinweisen (oder den Provider wechseln :-) . Zudem wird jetzt auch die «Steinzeit»-Version des Internet Explorers 6 nicht mehr unterstützt.
Wenn Sie vorab testen wollen, ob Ihr Server die Anforderungen erfüllt, können Sie sich das PlugIn «Gesundheitscheck» für WordPress herunterladen, installieren und dann testen.

Interessant ist auch der »» Countdown für den Internet-Explorer 6 von Microsoft, dort wird jedes Land gefeiert, dass die Benutzung von Internet-Explorer unter 1 Prozent drücken kann.

Ach ja: Wenn Sie sich schon die ganze Zeit fragen, was dieser Typ da rechts soll: Das ist George Gershwin. Die neue WordPress-Version trägt den Namen «Gershwin». :-)

Kategorien : Web-Publishing
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Blogs sind auch dazu da, um Kommentare zu schreiben. Richtig. Nun gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten für den Blog-Betreiber, mit Kommentaren umzugehen.

  1. Entweder: Alle Kommentare gehen sofort live in den Blog hinein.
    Vorteil: Geht schnell und macht keine Arbeit. Nachteil: Es wird auch etwas Spam durchkommen und Kommentare, die nur Murks (Links, Politische Kommentare etc) «importieren».
  2. Oder: Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung von einem Administrator geprüft.
    Diese Variante haben wir für diesen Blog gewählt. Das garantiert, dass nur seriöse Kommentare online gehen.

Jetzt könnten Sie meinen: «AHA, Zensur! Die löschen einfach negative Meldungen raus!».
Dies wäre aus verschiedenen Gründen keinesfalls sinnvoll.

  1. Unser Blog lebt von der Kommunikation. Wenn alle immer nur gleicher Meinung sind, kommt niemand weiter. Langeweile ist garantiert.
  2. Löschen wir negative Kommentare, hat der Kommentator ja immer noch die Möglichkeit, dies in Facebook, Twitter oder in Foren zu veröffentlichen (mit dem entsprechenden Wellenschlag). Es kommt also immer ans Tageslicht!

Was noch wichtig ist zu wissen:

Schreiben Sie einen Kommentar (z. B. auch hier im SMI-Blog) erscheint für Sie der Kommentar sofort online: aber nur für Sie als Kommentator. Der Kommentar wird vom Blogger (im SMI-Fall von uns) geprüft und dann freigeschaltet.

Wenn Sie also einen Kommentar schreiben, sehen Sie ihn sofort online (was er aber für die Öffentlichkeit noch nicht ist). Löschen Sie z.B. Ihre Cookies, verschwindet der Kommentar auch für Sie wieder (bis wir ihn dann freischalten).

Ok? Alles klar?

Wir freuen uns also immer auf Ihren Kommentar!

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WordPress 3.0 ist seit heute auch in deutsch online. WordPress ist der Standard im Blogbereich. Es wurde ein neues Standard-Theme (Twenty Ten) spendiert. Hier die neuen Funktionen dieses Upgrades (eines der grössten in der Geschichte von WordPress):

  • Die Multiuser-Version wurde neu in die “normale” WordPress-Version eingebunden. Neu kann die MS-Version (Multisite) aktiviert werden. Mit dieser Funktion kann man mehrere Blogs (mit jeweils eigener Domain) innerhalb einer Installation verwalten.
  • Menü-System: Jetzt kann man per Drag & Drop einfach eigene Menüs zusammenstellen (Voraussetzung ist natürlich, dass das gewählte Theme dies auch unterstützt).
  • Aktualisierung von Plugins: Neu können gleichzeitig mehrere PlugIns aktualisiert werden.
  • Dann gibt es noch kleine, feine Änderungen wie eine Kontext-Hilfe und der Admin-Name und -Passwort können jetzt bei der Installation eingegeben werden.
  • Die vollständige Liste der Neuheiten finden Sie hier: http://codex.wordpress.org/Version_3.0

Das Upgrade kann automatisch in WordPress gemacht werden (dieser Blog läuft bereits mit WordPress 3.0).

PS: Ach ja der Titel: WordPress 3.0 ist dem Jazz-Musiker Thelonious Monk gewidmet, darum der Übername der neuen WordPress-Version «Thelonious».

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Fast dachte ich, nun sei alles gesagt zum 27. Januar 2010, dem Tag, an dem Apples CEO Steve Jobs seinen Gästen und der Welt Apples Tablett-Computer, das iPad vorstellte. Zahllos die Kommentare, doch überschaubar das Spektrum der Resumées.
Allen Kommentaren war – mal zurückhaltend, mal enthusiastisch – ein Dreisatz gemein:

  • Mit dem iTunes Store krempelte Apple (bzw. Apples Chefdesigner Jonathan Ive) die Musikindustrie um.
  • Mit dem iPad entsteht der iBooks Store: eine Apple-eigene Verkaufsplattform für das digitale Buch.
  • Also werde das iPad die Verlagsindustrie umkrempeln.

Das wird es in der Tat. Zwar gibt es noch Unwägbarkeiten: Via diskretem Ohrstöpsel vom iPod «Like A Rolling Stone» starten, in S-Bahn, Flugzeug und Wartehalle, ist eine Sache. Bestaunt von Mitreisenden und Mitwartenden in einer knapp A4-grossen, aluminiumgefassten Glassscheibe den «Fänger im Roggen» aufschlagen, eine andere.

In beiden Lesewelten werden wir zuhause sein

Vermutlich wird man seinen iPad-Konsum anfangs vor allem in den eigenen vier Wänden zelebrieren. Vermutlich werden viele sowieso hin- und herwechseln: zwischen dem warmen, nach Druck und Papier duftenden Regal-Buch, mit all seinen Griffspuren, seiner Patina, seinen Lese- und Erinnerungszeichen, und der eher kühlen, um nicht zu sagen kalten iPad-Glasscheibe in ihrem Aluminiumgehäuse. Egal, wie ansprechend die LED-getriggerte Bedienoberfläche auch sein wird: Vieles wird man weiterhin analog lesen, anderes schon sehr schnell digital.

Bücher, von denen wir von Anfang an ahnen: «Das lese ich sowieso nur ein einziges Mal», und solche, die uns ein ganzes Leben begleiten, standen bislang Rücken an Rücken im Regal. Jetzt könnte man ausmisten und nur noch das mitschleppen beim nächsten Umzug, was wirklich dauerhaft Begleiter sein soll. Alles andere: digital, «auch bei Leuten, die sich nicht für Computer interessieren» (Patrick Bernau, FAS, 31. Januar 2010).

Überhaupt, der Transport. Ich zum Beispiel gehöre zu der sicher nicht seltenen Spezies, die es partout nicht hinkriegt (und wohl auch gar nicht hinkriegen will), linear ein Buch nach dem anderen zu lesen. Stattdessen gibt es bei mir immer mehrere, in die ich meine Nase stecke. Reise ich aber (und ich reise viel), kann ich aus Vernunftgründen meist nur eines mitnehmen: der Gewichte wegen.

Hingegen drei, vier Bücher gleichzeitig im Zugriff, zum Preis von ca. 700 Gramm? Der Krimi, das philosophische Werk, die beiden Fachbücher? Das hätte was. Beziehungwweise, nun ist es ja so weit: Das hat was. Und das werden viele, viele Lesende schnell als Vorzug geniessen und nicht mehr missen wollen. Kleine Umgewöhnungszeit für alle – und dann ist das Thema durch. Wie fremd waren uns noch vor wenigen Jahren die ohrverstöpselten Menschen? Heute ist das kein Thema mehr (solange die Stöpsel höflich schalldicht sind).

Das OpenSource-ePub-Format: Neuer Standard

Thema also – im Grossen und Ganzen durch? Ein neuer Wurf von Apple – und damit klar, wie die neue, zusätzliche Lesegewohnheit ausschauen wird? So dachte ich. Und wandte mich wieder meinem Fachgebiet zu: der Adobe-Software InDesign, die ich unterrichte.

Ich stattete mal wieder dem wichtigsten Blog meiner kleinen Fachwelt einen Besuch ab: InDesignSecrets.com von David Blatner. Und stiess auch dort, es war ja zu erwarten, zuerst auf einen iPad-Beitrag.

Nicht uninteressant: Denn Davids Ko-Autorin Anne-Marie Concepcion weist dort auf ein kleines, aber feines Detail der Angelegenheit hin, auf das ePub genannte Dateiformat, das Apple zum Standardformat erkoren hat für Bücher in seinem iBooks Store. Für Nicht-Fachleute: Das ePub-Format ist Open Soruce, also ein offenes Format, das niemandem (bzw. allen) gehört. Im Gegensatz zu sogenannten «proprietären» (in Besitz befindlichen) Formaten: mit denen z.B. Amazons Kindle nur klarkommt.

Wer die Keynote von Steve Jobs noch nicht gesehen hat: Fünf mächtige Verlage sind vom Start weg im iPad-Boot: Penguin (zweitgrösste Verlagsgruppe der Welt), Simon & Schuster (sorgte 2000 für Schlagzeilen, als sie Stephen Kings «Riding the Bullet» ausschliesslich als E-Text herausgaben), HarperCollins (Rupert Murdoch), die Hachette Book Group (gehört dem grössten Verlag Frankreichs) und Macmillan (Holtzbrinck). Alle anderen werden folgen: Es wäre für Verlage selbstmörderisch, sich hier abzusondern.

InDesign aber «kann» das ePub-Format: Datei-Menü > Für Digital Editions exportieren…. Also, dachte ich, lies doch mal die Kommentare. David Blatners Blog gilt als erstklassig und hat eine grosse Lesergemeinde; wer sich dort zu Wort meldet, überlegt sich (meist) zweimal, was er sagt und wie er’s sagt. Die Kommentare enthalten also oft ebenso viel verwertbaren Inhalt wie die Beiträge selbst.

Das Filmbuch ist da

Einer der Kommentare – er stammt von Anne-Marie selbst – verwies auf einen Blog-Post der Los Angeles Times. Dort beleuchtet Carolyn Kellogg das Thema erneut. Ja, eine gute Zusammenfassung. Der elektrisierende Schlag aber traf – zumindest mich – im drittletzten Absatz. Und den möchte ich Ihnen im Wortlaut zu Gemüte führen. Denn ich denke: Was hier gesagt wird markiert die Geburtsstunde eines neuen Mediums. Genauer: Es geht um die Neuerfindung des Buchs. Carolyn Kellogg spricht anfangs Gizmodo an, ein prominentes, Technik-orientiertes Weblog. Sie schreibt:

«In dem Gizmodo-Video, das uns zeigt, wie man auf dem iPad Bücher liest, weist Jobs darauf hin, dass das iPad auch Farbfotos und Video verarbeiten wird. Video in einem Buch? Das wäre in Lehrbüchern nützlich – zum Beispiel fürs Kochen oder Gärtnern. Aber es für die Belletristik und für das Sachbuch – wäre das revolutionär . Welch ein aufregender Gedanke – der Einsatzes von Video in einem Roman! Wie wird das ausschauen, im Detail? Und wenn man Video und Bilder in den Text einbauen kann und dann einen e-Reader benutzt – wie lassen sich Bücher dann noch von Webseiten unterscheiden? Beginnt sich das, was wir uns unter einem ‹Buch› vorstellen, zu wandeln?» Doch dies sei eine Frage für einen späteren Zeitpunkt. Fast wie Michael Ende in seiner «Unendlichen Geschichte», wo es am Schluss ebenfalls heisst: «Doch das ist eine andere Geschichte, und die soll ein andernmal erzählt werden.»

Unendliche Geschichte, neu erzählt

Nein. Die Geschichte wird jetzt erzählt. Kennen Sie «Unendliche Geschichte»? Es handelt von einem etwas vereinsamten und kontaktscheuen Jungen, der sich gern auf den Speicher zurückzieht, zum Lesen – und dort eines Tages auf ein merkwürdiges Buch stösst, das so ganz anders anmutet als jedes andere Buch zuvor. Sein Gespür trügt ihn nicht. Denn als er zu lesen beginnt, wird er buchstäblich ins Buch hineingezogen – bis er sich als Bestandteil der Geschichte im Buch selbst wiederfindet.

Das Buch wurde mehrfach verfilmt, unter anderem von Wolfgang Petersen. Thienemanns, der Verlag, erlaubte der Illustratorin Roswitha Quadflieg ein – wie die Verkaufszahlen später zeigen sollten, äusserst erfolgreiches – Experiment und liess die eigentliche Buchgeschichte grün und die Geschichte in der Geschichte, das Erleben des Jungen Bastian Balthasar Bux, in Rot drucken: im gleichen Buch.

Nun stelle man sich dies abgewandelt vor: ein Buch, das wir (digital) aufschlagen, um zu lesen, das sich aber plötzlich dann noch einmal öffnet wie ein Film, und wir versinken in Bildern, Tönen, Farben: bis sich der Film nach zwei, fünf oder zehn Minuten wieder schliesst und es mit dem Text weitergeht.

Wer Avatar gesehen hat, der weiss: Die Industrie wird sich solche Gestaltungsmöglichkeiten niemals entgehen lassen: die Industrie nicht, und die Künstler ebenso wenig. Das Buch, das man via CD oder DVD hören kann, das Hörbuch, haben wir schon lang, das Bilderbuch schon sehr viel länger. Das neue Medium, dessen Geburt wir jetzt verfolgen können, wird das Filmbuch sein.

Ansätze dazu gibt es schon lange und in grosser Zahl. Aber bislang benötigten sie meist einen PC. Ich denke nur an die wunderbaren Computerspiele um den geheimnisvollen Kontinent Myst. Jetzt genügt eine schlichte Glasplatte: auf der wir stundenlang in solchen Geschichten lesen können – und, wenn das Buch/der Film/der Lesefilm gelungen sind, uns auch stundenlang umschauen und umhören können.

Ob das den einen oder anderen wegzuziehen vermag vom belangslosen Chat, vom narzistischen Getwittere, vom Ballerspiel oder der 1001. «Tatort»-Folge? Meinen Segen hätte das.

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Jun
29

Rettungsring fürs Marketing?

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Rettungsring-im-MarketingAm Freitag ging der erste Kurs «Bloggen mit WordPress» zu Ende, und – man darf es so sagen – es waren zwei tolle Tage. Einer der Teilnehmer hatte sogar während (!) des Kurses eine Domain registriert, um sofort zusätzlich auch privat mit dem Bloggen zu beginnen.

Immer mehr Firmen und Unternehmer bemerken, dass man «da» was tun muss. Im Zeitalter von Facebook, Twitter, Youtube, Blogs und Podcasts wird es aber immer schwerer zu entscheiden, was jetzt für das eigene Unternehmen eine gute und innovative Marketing- und Kommunikationsform ist. Denn das Wissen um die inhaltliche Ausrichtung («die Schreibe») und die Einbindung (nicht nur technisch) in die bestehende Website fehlt überwiegend.

Doch einige Dinge sollte man unbedingt heute schon wissen – egal ob Sie heute schon twittern, gleich morgen schon einen Blog ins Netz stellen oder damit noch warten möchten. Denn weiss man um einige wichtige Dinge nicht, ist die «innovative» Aktion schnell wieder vergessen: Technorati (eine Suchmaschine für Blogs) belegt, dass 95 Prozent der Blogs schon in kurzer Zeit zu Leichen werden – weil sie nicht mehr bearbeitet und aktualisiert werden.

Innovative Werbemöglichkeiten sind heute gesucht! Und wenn das nicht die Welt kostet, müsste man ja zumindest den Versuch starten – stimmt’s? Also: Holen Sie sich das Know-how in Ihr Unternehmen – sei es für eine Beratung, ein Referat oder ein ganzes Seminar zum Thema «Innovatives Marketing mit Social-Media». Vielleicht gönnen Sie auch Ihren Kunden ein Referat?

Fragen oder Buchung: Tel. 062 / 745 90 15 / sdudas@smi.ch

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Jun
11

WordPress 2.8 ist online!

Autor: | Kommentare (0)

bloggerHeute Nacht ist WordPress 2.8 erschienen. Erst in der englischen Variante – aber die deutsche Übersetzung lässt erfahrungsgemäss nicht lange auf sich warten. Die grosse Liste der Änderungen zur Vorversion findet man hier.

Ein Haupt-Verbesserung: Der Admin-Bereich soll schneller sein! Daneben wurden 790 Fehler behoben (nein, die hat man auch früher nie alle wirklich bemerkt …).
Zudem gibt es etwa 180 Neuheiten und Verbesserungen. Also, noch etwas auf die deutsche Übersetzung warten und dann los …

PS: Natürlich werden wir im WordPress-Kurs vom 25. / 26. Juni mit der neuesten Version 2.8 arbeiten! Plätze sind auch noch frei! www.smi.ch/anmeldung/internet.html

Nachtrag: ab sofort ist auch die deutsche Fassung online! http://wordpress-deutschland.org/

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