Archive for Google

Android-Handys sind eine beliebte Alternative zu den iPhones von Apple. Doch Google mischt jetzt diesen Markt auf …

Kurze Geschichtsstunde:
2005 kaufte Google das Unternehmen Android, von dem nur wenig mehr mehr bekannt war, als dass es Software für Mobiltelefone entwickelte und standortbezogene Dienste favorisierte.
Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Mobiltelefon-Betriebssystem namens Android zu entwickeln.
Gestern gab Google bekannt, dass sie für 12,5 Milliarden Dollar die Handy- und Tablet-Sparte von Motorola gekauft hat.

Die Frage bleibt, wie es mit Android weitergeht. Die Partner dieser Alliance (Anbieter, die Android als Betriebssystem auf ihren Handy einsetzen, wie z.B. Samsung, HTC oder Sony Ericsson) werden wahrscheinlich feststellen, dass sie nun ziemlich abhängig von Google sind. Denn Google ist Meister darin, Geschäfte oder Geschäftsmodelle sehr schnell zu verändern. ;-)

Kategorien : News
Kommentare (0)


Bitte keine bösen Mails, liebe Facebook-Fans. :-) Aber laut TechCrunch haben Investoren nur eine Woche nach Start des neuen Google+-Netzwerks, die Firma um 20 Milliarden Dollar höher bewertet. Und zudem gibt es heute(!) schon mehr Google+-Buttons als Twitter-Buttons im Netz (Quelle: BrightEdge Research).

Was ist also dran an Google+?
Google+ ist im Moment noch im Teststadium. Aber Google hat anscheinend seine Hausaufgaben gemacht und genau analysiert, wo die Schwachpunkte bei den Mitbewerbern (Facebook etc.) sind. So lassen sich z.B. Beruf und Privat in Google+ klar trennen. Nachrichten können als privat oder beruflich abgesetzt werden. So sehen nur die Freunde der entsprechenden Gruppen die private oder berufliche Nachricht. Weiterhin kann man so genannte «Circles» einrichten (Kreise von Leuten) und nur mit diesen kommunizieren. Per Nachrichten – oder sogar via Videotelefonie!

Und die Anderen?
Facebook sollte sich warm anziehen – denn theoretisch müsste der Marktwert von Facebook etwas sinken, da jetzt echte Alternativen zu Facebook bestehen. Denn die Trennung von Beruf und Privat fehlt im Moment bei Facebook.
XING wird es ebenfalls spüren, wenn Google+ wirklich Gas gibt. Denn das Hauptargument für XING ist verloren, das sich als klares Business-Netzwerk platziert hatte.

Lassen Sie uns also beobachten, wie es hier weitergeht.

https://plus.google.com/

Kategorien : Social-Media
Kommentare (0)


Aug
27

Google Street View

Autor: | Kommentare (2)

Eigentlich wollte ich mich nie zu den merkwürdigen Diskussionen in Deutschland um Street View und das Verpixeln von Häuserfronten äussern …

Doch dann sah ich gestern im Fernsehen «Kontraste» – und ich wusste: Ich als Deutscher bin mit meiner Meinung zu Street-View auch in Deutschland nicht allein.
Aber um Missverständnissen vorzubeugen: Google sollte man meiner Meinung nach intensiv auf die Finger schauen – aber Street-View ist das denkbar ungeeignetste Objekt.

Werfen wir einen Blick ins heutige Internet mit wenig(!) Hintergrundwissen: Was erfahre ich dort über eine Person:

  • Facebook liefert Alter, Freunde, Beruf, Familienstand, Hobbies, teilweise politische Einstellung und noch einiges mehr.
  • Bei eBay erfahre ich unter Umständen, was zuletzt gekauft wurde.
  • Bei Amazon, welche Bücher diese Person für interessant hält => wenn es Ratgeber sind, kenne ich auch die Probleme dieser Person.
  • Bei Twitter erfahre ich, dass diese Person mit der ganzen Familie für 2 Wochen in Österreich Ferien macht => Einladung an alle Einbrecher.
  • Ich erfahre weiter, wie sie das Hotel schlussendlich in Google bewerten.

Jetzt kann man natürlich entgegnen, dass man Facebook nicht nutzen muss. Sagen Sie das einem Jugendlichen. Wenn er Ihnen folgt: Er wäre sofort ein Aussenseiter, denn alle um ihn herum wachsen mit Social-Media-Diensten auf.

Warum wir in diesem Beitrag über Google Street-View letztendlich bei Facebook gelandet sind? Facebook hat in Amerika ein GEO-Tagging vorgestellt. Was dann möglich ist, darf man sich gar nicht vorstellen. Aber davon ein anderes mal :-)

Kommentare (2)


simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die dortigen Ziffern zeigen, in welcher Reihenfolge jedes Bedienfeld in dieser Serie behandelt wird.

Wo wir derzeit (WM) so viel von «Standardsituationen» sprechen: Es gibt mindestens zwei, für die das oft vernachlässigte Bedienfeld «Reduzierungsvorschau» unbedingt zum Einsatz kommen sollte:

Sie wünschen sich einen perfekten Ausdruck auf Ihrem Bürodrucker.

Zu einem perfekten Bürodruck gehört, dass gleiche Schriften auch gleich aussehen. Das ist aber nicht der Fall, wenn Schatten oder halbtransparente Bilder in Textbereiche hineinwirken. In solchen Fällen wird Schrift meist sichtbar fetter ausgegeben – was schnell zu überflüssigen Rückfragen führt. «Kommt das auch so im Druck?»

Ob Schrift von Transparenzen beeinflusst wird, zeigt sehr fix die Vorschau, die die «Reduzierungsvorschau» generiert. Im Beispiel wurde die Reduzierungsvorschau aufgefordert, in Pfade umgewandelten Text zu markieren: Man erkennt, dass auch scheinbar jenseits des Schattens liegender Text von ihm noch erfasst und am Ende zu Pfaden umgewandelt wird – die auf einem Bürodrucker meist fetter ausgegeben werden.

Sie wünschen sich, dass Google Ihr PDF vollständig liest.

Wenn Sie ein PDF, dessen Text wie oben gezeigt teilweise oder ganz zu Pfaden umgewandelt worden ist, ins Internet stellen, kann Google solche Textstellen nicht mehr vollständig indizieren/lesen. Wird nach solchen Textstellen gegoogelt, wird nicht mehr zu diesem PDF verwiesen.

Und die Abhilfe?

Ist in der Regel erst einmal simpel. Stellen Sie zu schützende Texte über das Transparenz-Geschehen: zur besseren Kontrolle geschickterweise mit Hilfe zweier Ebenen («Transparenz» und «Text»).

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

twitter_logo



Mai
21

Google-TV

Autor: | Kommentare (2)

Internet am Fernseher – und mehr:
Diese Woche hat Google «Goolge TV» angekündigt (Artikel NZZ, Artikel Spiegel Online). Internet und Fernsehen sollen – wie ja schon lange angedacht – verschmelzen. Man stelle sich vor, man kann zwischen dem Fernsehprogramm und Websites hin- und herschalten. Und noch spannender: Fernsehen mit Webdiensten verbinden! Das ergibt völlig neue Möglichkeiten der Interaktion. Und für Google wieder einen Milliardenmarkt für Werbung – «TV-Werbung». Google erfährt dann vielleicht auch, was wir uns am Fernseher anschauen – und schaltet dann gleich passende Werbung dazu. Naja.

Auf alle Fälle wird man in Zukunft den Fernseher auch über einen Browser bedienen können. Eine Marktnische kenne ich dann schon: einen Zusatzdienst, der Werbung ausblendet … :-)

Und ein weiterer Punkt: Web-Movies sind heute schon sehr wichtig  fürs Marketing – und werden in Zukunft noch wichtiger werden. Denn diese Movies können in Zukunft auf dem heimischen Sofa angeschaut werden …

Kategorien : News, Social-Media
Kommentare (2)


Unter dieser Digitaluhr hat Adobe die Veröffentlichung einer neuen «Creative Suite» angekundigt: die fünfte Version dieses Programmbündels seit 2003. Auguren erwarten von den «CS5»-Programmen erneut zahlreiche Verbesserungen, aber auch neue Programme selbst.

Weltweit auf ihren Weg gebracht wird die CS5 am Montag, 12. April, 17 Uhr (Sommerzeit Zürich/Wien/Berlin) über eine halbstündige Online-Präsentation, die jeder verfolgen kann: Nur rechtzeitige Registrierung ist erforderlich und pünktliches Einloggen. Adobe empfiehlt, mindestens eine Viertelstunde vorher online zu sein.

Neugierigen hatte der Konzern in den letzten Wochen schon kleinere Einblicke gewährt in seine Software-Schmiede: U.a. soll in Photoshop die Bildverarbeitung deutlich vereinfacht worden zu sein.

Auf besonderes Interesse stösst die Creative Suite 5 bei InDesign-Anwendern. Zu Veranstaltungen deutschsprachiger Adobe InDesign User Groups haben sich inzwischen Hunderte von Interessierten angemeldet. Leider konnte die InDesign User Group «Switzerland» nicht so schnell reagieren wie sonst. Aber vielleicht findet der eine oder andere unserer Leser den Weg nach München oder Stuttgart oder lebt in der Gegend von Essen oder Köln.

Highlight der lokalen Veranstaltungen: der Auftritt von Rufus Deuchler, lange Zeit hauptamtlich bestallter Adobe-«Evangelist» und nun als «Freier» für Adobe unterwegs.

Links zu den fünf Veranstaltungen

Weltweit: 12. April 2010, 17 Uhr CET (frühzeitiger Login bis spätestens 16:45 Uhr empfohlen)
München: 12. April 2010, 18 Uhr (Designschule München)
Stuttgart: 13. April 2010, 18:15 Uhr (Hochschule der Medien)
Essen: 14. April 2010, 18 Uhr (Berufskolleg Ost)
Köln: 15. April 2010, 18 Uhr (KAP Forum für Architektur / Technologie / Design)

Nähere Einzelheiten auf den jeweiligen Websites; Registrierung erforderlich, Anmeldung schon jetzt möglich.
Besucher der Stuttgart-Veranstaltung kann ich persönlich begrüssen.

Misston aus Cupertino

Begleitet wird Adobes CS5-Launch von einem Misston aus Cupertino (Apple). Bekanntlich duldet Apple das Flash-Format von Adobe nicht auf iPhones und iPads. Man munkelt, der Konzern wolle damit verhindern, dass auf diese Weise «Meta-Plattformen» ins Spiel kommen, die entsprechende «Apps» allzuschnell auch auf Google-Smartphones oder -Tablet-Computern auftauchen lassen – und eher nach Kompatibilitäten schielen statt auf perfekte Anpassung an Apples Betriebssytem.

Adobe reagierte mit einem Compiler innerhalb der Flash-Software, die diese Beschränkung umgehen sollte: Auch er soll am 12. April offiziell vorgestellt werden. Apple verpflichtet nun alle Entwickler von iPhone- und iPad-Software per Vertrag, die Nutzung solcher Softwares zu unterlassen. (Quellen: New York Times, John Grubers Daring Fireball-Blog).

twitter_logo

Kommentare (1)