Archive for Mac OS

Jul
22

The Lion sleeps tonight …

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… und vielleicht noch einige Zeit länger – Mac OS X 10.7.0 «Lion» ist erschienen

Über wichtige Entscheidungen sollte man mindestens eine Nacht schlafen. Wichtig für Betriebe ist, dass der Betrieb weiter läuft. So sollte der Löwe für wichtige Betriebsaufgaben vielleicht noch etwas schlafen?

Wir wollen uns hier nicht über die Stärken und Schwächen des neuen Betriebssystems auslassen – auch die momentanen Möglichkeiten, den Lion auf einen Macintosh zu bekommen, wollen wir nicht kommentieren. Wir wollen hier nur kurz wichtige Fakten zusammenfassen:

Lion

  • Das Upgrade geht momentan nur von der neuesten Version des SnowLeopards mit der neuesten Version des Programms «App Store». Das bedeutet, dass Sie einen Account bei Apple haben müssen mit Abbuchungs-/Kreditkartenbezahlmöglichkeit.
  • Nach dem Kauf und dem Download befindet sich ein fast 4 GB grosses Programm in Ihrem Programmordner: der Lion-Installer. Aufbewahren!
  • Bei Apple-Retailern soll demnächst auch das Upgrade verfügbar sein: also dann hin mit dem Rechner ins Geschäft.
  • Rosetta wird nicht mehr unterstützt. Damit fehlt die Programmunterstützung, um PowerPC-Programme laufen lassen zu können: Office 2004 und älter, XPress 6.5 und älter, Adobe CS2 und älter, FontLab-Programme usw.
  • Drucker-, Scanner- oder Kamera-Treiber könnten nicht mehr funktionieren.

Lion Server

  • ist eine App zum Lion,
  • ist (momentan) kein echtes Upgrade-Produkt der alten Server-Software,
  • ist sehr günstig, leistet aber viel weniger als z.B. SnowLeopard Server,
  • wird somit für kleinste Betriebe ein interessante Variante.

iCloud

  • folgt im Herbst.
Kategorien : App-Store, MacOS
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Sep
17

Snow Leopard und Print

Autor: | Kommentare (3)

Die ganz Mutigen arbeiten schon mit Snow Leopard in der Produktion – und haben Probleme mit ihren Publishing-Programmen. Warum? Apple hat kurz vor der Freigabe von Mac OS X 10.6 noch wesentliche Teile geändert und dabei nicht alle Konsequenzen bedacht (bei Microsoft passiert übrigens meist ;-) das gleiche).

Folgende für den Print wichtige Teile sind verändert worden: «Erweiterte Font-Technologie» (betrifft vor allen Dingen XPress und ein wenig bis jetzt den Photoshop) und die Ansteuerung von Druckern. Was vielen Snow Leopard-Usern wahrscheinlich noch gar nicht aufgefallen sein dürfte: Apple (!) verhindert jetzt, dass man weiterhin in die «Adobe PDF»-Drucker drucken kann.

Wer englischsprachige Informationen zu den einzelnen Bereichen haben möchte, kann sich unter folgenden Links informieren – die SMI geht auf die einzelnen Problembereiche in späteren Beiträgen ein.
PDF Drucker: http://kb2.adobe.com/cps/509/cpsid_50981.html
Photoshop:
http://blogs.adobe.com/jnack/2009/09/a_few_problems_found_with_ps_sl.html
QuarkXPress:
http://forums.quark.com/t/21884.aspx?PageIndex=2#88599
Mehr:
http://snowleopard.wikidot.com/

Fazit:
Trotz der vielen Vorteile vom Snow Leopard als Office- und Web-Maschine – in der Print-Produktion hat der Snow Leopard aus unserer Sicht noch nichts zu suchen.

Kategorien : MacOS, Print-Publishing
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Snow-LeaopardDer «Schnee-Leopard» ist also doch schon ab dem 28. August erhältlich. Diverse Blogs berichteten die Gerüchte schon letzte Woche. Nun steht die Wahrheit in den Apple-Shops (link): Snow Leopard wird ab dem 28. August ausgeliefert.

Lieferdatum_Snow-LeopardUnd sollte das Angebot wieder aus dem Apple-Store verschwinden: Hier der Beweis aus dem Schweizer Mac-Store.

Kategorien : MacOS
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apple_logoEigentlich hatte ich nur nach einer vernünftigen Menüleisten-Uhr mit Datum gesucht. Schnell fündig wurde ich bei iStat menus, eine kostenlose Systemerweiterung, die noch sehr viel mehr kann:

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Die Abbildung zeigt, was iStat menus zusätzlich noch kann. Los geht’s links, nach dem grünen Skype-Status, mit dem vernünftigen Kalender (Wochentag könnte eingeblendet werden). Es folgt die bei Aktivität grün/rot-wechselnde Pfeilanzeige von Upload und Download, nebendran die Bandbreiten-Infos für Upload und Download. Für Notebooks kann die Temperaturanzeige der CPU hilfreich sein; CPU-Nutzung und Memory-Auslastung folgen. Und vielleicht ist für manche User aufschlussreich, wieviele Minutenumdrehungen momentan der Lüfter vollbringt.

Alle Anzeigen können einzeln zu- und abgeschaltet werden. Zum Download, auch entsprechender Widgets, kommt man  -> hier.

Alle Informationen können per Klick aufgeklappt ins Detail gehen; ein umfangreicher Einstellungsdialog erlaubt Konfiguration im Detail. Hier beispielhafte Screens aufgeklappter Menüs. Sehr schön: frei konfigurierbare Weltzeit-Uhren, zum Beispiel für die Planung von Gesprächen mit der reisenden Familie …

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Kategorien : Allgemein, MacOS
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Feb
06

InDesign im MacOS-Flow

Autor: | Kommentare (1)

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Es ist soweit! Jetzt können Sie sich im MacOS-10.5-Finder auch an Ihren InDesign-Vorschauen (CS2, CS3, CS4) erfreuen. Die zugrundeliegende Apple-Technologie heisst QuickLook, «Kurzer Blick»; kein 10.5-System, das nicht unter Macintosh HD > Library einen QuickLook-Ordner besitzt. Dort hinein werfen Sie Jenny Hofers MacOS-Debüt «InDesign QuickLook Generator», kurz inddqlgenerator: ein kleines, aber feines Donationware-PlugIn mit wunderhübsch-praktischem Effekt.

Das Hübsche kommt natürlich von Apple – Dokumente auf spiegelndem Glas zu begutachten macht immer wieder Laune. Das Hübsche kommt aber auch von Ihnen: wenn Sie so schlau waren (oder ab jetzt sind), Ihr InDesign per Voreinstellung (Dateihandhabung) und beim Sichern aufzufordern, brav die Vorschau zu schreiben. (Dann brauchen sich Ihre InDesign-Dateien auch im CoverFlow nicht mehr zu verstecken – wer sieht’s?) Das Praktische aber liegt auf der Hand: Oft genug findet man sein Zeugs auf diese Weise wirklich am schnellsten.

Jenny: ein Tusch nach Hamburg! Gut gemacht! Ich bin sicher, dass Dir das ganz viele Leser des SMI-Blogs danken werden. Auch mit einer kleinen Donation in bar. Ist doch Ehrensache.



Seitenblick auf das MacOS
Seit zehn Minuten referiert Apple, Schweiz, unterstützt von Haeme Ulrich (Ulrich Media), inwiefern auch schon das MacOS helfen kann, den Computer-Alltag etwas produktiver zu gestalten: Vorschau (z.B. auf die erste Seite jeder abgespeicherten PDF-Datei, mit Zoom-Funktion bis fast in die Buchstaben hinein) Time-Machine (um rasch alte Dateien wiederaufleben zu lassen) oder die Vorschau für Fonts (klicken Sie mal eine OpenType-Font-Datei – Dateiendung: .otf – doppelt und sagen dann in der nun geöffneten «Schriftenverwaltung» cmd-i bzw. Apfel-i: Jetzt sehen Sie die komplette Schriftinformation, einschliesslich der Versionsnummer und des «eindeutigen Namens». Auch so kommen Sie Dubletten auf die Spur.

Schöne Ergänzung zu meinem Hinweis auf das Schriftensuchen von InDesign auf dem Mac.

Dann kleiner Abzweig zur Zusammenarbeit von FileMaker und InDesign: Wie speist eine Datenbank den Inhalt einer InDesign-Datei?

Abschliessend Apples «Spaces» von MacOS 10.5.x: mehrere Bildschirme auf einem Schirm, sozusagen übereinandergeschichtet. Zu finden Vorteilhaft, wenn man den Fenstersalat etwas aufräumen will. (Und es sind, liebe Apple-Leute, nicht nur 6 Spaces, die man sich einrichten kann: Packt noch 10 dazu, dann stimmt’s.)