Archive for Print-Publishing
Acrobat: Sicherheitspatch für Version 9, 8 und 7
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Eine dringende Empfehlung, vorhandene Acrobat- und Acrobat-Reader-Versionen upzudaten, kommt vom Hersteller: nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch, weil bei dieser Gelegenheit weitere Bugs gefixt worden sind. Die Updates auf Acrobat und Acrobat Reader Version 9.1, 8.1.4 und 7.1.1 sind -> hier verfügbar.
Quark-Aktion: Upgraden bis zum September
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Quark hat eine Pressemitteilung zu den veränderten Bedingungen für Upgrades von alten XPress-Versionen herausgegeben.
Mich haben trotz des ausführlichen Textes von Quark mehrere Anfragen erreicht: «Wie ist das gemeint? Ich habe doch die Version X.xx…».
Bei den meisten Anfragen werden zwei Sachen durcheinander geworfen:
Unterstützung (= Support) für eine Version einerseits und Upgrade-Möglichkeit andererseits.
Also noch einmal kurz zusammengefasst:
- Ein Upgrade ist ein Versionssprung: z. B. von Version 7 auf Version 8
- Ein Update ist eine Veränderung der Subversion: z. B. von 6.1 auf 6.5. Bei Quark sind Updates seit langer Zeit kostenlos, Upgrades jedoch kosten Geld.
- XPress 6.x wird nicht mehr supportet: keine Updates mehr, kein technischer Support, keine Kaufmöglichkeit.
- Von XPress 6 und 7 wird man weiterhin auf XPress 8.x upgraden können.
- Von XPress 3 bis 5 wird man nur noch bis zum September 2009 upgraden können – ab dann müsste eine Vollversion gekauft werden.
- Ein Upgrade von XPress 3 auf Version 8 ist genauso teuer wie ein Upgrade von Version 7 auf Version 8.
Betriebe und Einzelkämpfer, die von alten XPress-Versionen auf die Version 8 umstellen wollen, sollten unbedingt diese Website besuchen: www.xpress-upgrade.com.
XPress-Tipp 03: Neue Option für Anführungszeichen
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Die Amerikaner haben manchmal doch ein Herz für europäische Typografie. Quark spendierte XPress 8 eine neue Option für automatische Anführungszeichen und macht damit die Niederländer, Ungarn, Polen, Rumänen, Kroaten und Esten glücklich.
In der folgenden Tabelle sind die gebräuchlichsten Anführungszeichen der europäischen Länder abgebildet und in Relation zur XPress-Funktion gesetzt. Einige Länder benutzen auch noch alternative Formen neben der Hauptform: Deutschland zum Beispiel die Ausführung »Wort« (Option 5).

Nur die Letten haben nun also in XPress noch keine automatische Unterstützung «ihrer» wichtigsten Anführungszeichen-Ausführung.
(Für Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedonien, Moldawien, Malta, Zypern, Andorra und die Staaten am Kaukasus habe ich keine Angaben finden können.)
XPress-Tipp 02: Trennen am Schrägstrich
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Die Amerikaner haben oft kein Herz für europäischen Satz. So sind in den USA Wortkombinationen mit Bindestrichen oder Schrägstrichen unbekannt oder äusserst selten. In XPress muss man sich beispielsweise über das Verhalten des Schrägstrichs ärgern, wenn er ans Zeilenende kommt.

In XPress und in Text für XPress sollte man grundsätzlich bei einem Schrägstrich zwischen Buchstaben einen Befehl hinter dem «/» einfügen: XPress nennt ihn «Bedingten Zeilenumbruch».
Sind die Steuerzeichen sichtbar, erscheint dann ein kleines Dreieck oben auf Versalhöhe. Nun verhält sich diese Wortkombination wie andere normale Wörter im Umbruch. Am Mac oder am PC drückt man am besten die folgende Tastenkombination für einen möglichen Umbruch ohne Trennstrich:

InDesign: Rahmen teilen
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Sie können einen InDesign-Rahmen regelhaft teilen. Das Werkzeug hierfür ist in InDesign (CS3) als Skript eingebaut, das Sie in Ihrem Skripten-Bedienfeld finden: Fenster > Automation > Skripten. Dort finden Sie es unter Anwendung > Samples (Beispiele) > JavaScript > MakeGrid.jsx.
Das Skript ist einfachst zu bedienen:
- Rahmen auswählen
- Doppelklick auf MakeGrid.jsx
- Dialog einstellen (s. u.), «OK» drücken und fertig.
Zwei Beispiele, mit jeweils einem «Vorher–Nachher»: oben mit einem Abstand zwischen Zeilen («Rows») und Spalten («Colums»), unten ohne. (Fünf Rahmen habe ich nachträglich entfernt.)
Live von der Adobe-CS4-Tour (6)
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Seitenblick auf das MacOS
Seit zehn Minuten referiert Apple, Schweiz, unterstützt von Haeme Ulrich (Ulrich Media), inwiefern auch schon das MacOS helfen kann, den Computer-Alltag etwas produktiver zu gestalten: Vorschau (z.B. auf die erste Seite jeder abgespeicherten PDF-Datei, mit Zoom-Funktion bis fast in die Buchstaben hinein) Time-Machine (um rasch alte Dateien wiederaufleben zu lassen) oder die Vorschau für Fonts (klicken Sie mal eine OpenType-Font-Datei – Dateiendung: .otf – doppelt und sagen dann in der nun geöffneten «Schriftenverwaltung» cmd-i bzw. Apfel-i: Jetzt sehen Sie die komplette Schriftinformation, einschliesslich der Versionsnummer und des «eindeutigen Namens». Auch so kommen Sie Dubletten auf die Spur.
Schöne Ergänzung zu meinem Hinweis auf das Schriftensuchen von InDesign auf dem Mac.
Dann kleiner Abzweig zur Zusammenarbeit von FileMaker und InDesign: Wie speist eine Datenbank den Inhalt einer InDesign-Datei?
Abschliessend Apples «Spaces» von MacOS 10.5.x: mehrere Bildschirme auf einem Schirm, sozusagen übereinandergeschichtet. Zu finden Vorteilhaft, wenn man den Fenstersalat etwas aufräumen will. (Und es sind, liebe Apple-Leute, nicht nur 6 Spaces, die man sich einrichten kann: Packt noch 10 dazu, dann stimmt’s.)






