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InDesigns Bedienfelder, Folge 10: «Absatz»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Absatz zeigt mehr
Hier geht die Arie ganz ähnlich wie bei «Transformieren» und «Zeichen», den beiden vorangegangenen Beiträgen dieser Serie: Nichts, was nicht auch das Bedienfeld «Steuerung» zeigen kann, gleichwohl äusserst hilfreich, weil eben immer funktionsfähig, selbst wenn das Textwerkzeug nicht aktiviert worden ist.
Und sonst? Auch nur wieder «Spickzettel» fürs Nachschlagen von Tastaturkurzbefehlen? Nicht mal das. Die Tastenbefehle, die «Absatz» zeigt (Bedienfeldmenü), finden sich 1:1 im Textmodus der «Steuerung» (Bedienfeldmenü).
Aber: «Absatz» bietet ein Knöpfchen an, das die Steuerung gar nicht kennt – nämlich eine ganze Ausrichtemethode mehr! Zählen Sie nach: Die «Steuerung» zeigt 8 Varianten – «Absatz» jedoch 9. Und welche kam hier dazu? Richtig: «Blocksatz, letzte Zeile rechtsbündig».
vs.
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Hier machen wir es mal anders als sonst: Statt aus meinem Elfenbeinturm zu vermelden «Kann man dafür und dafür brauchen», lade ich Sie herzlich ein, mir (bitte klicken) Screenshots zu schicken, mit einem kleinen Kommentar, wie Sie die Blocksatzmethode «letzte Zeile rechtsbündig» einsetzen: wenn Sie nichts dagegen haben zur Veröffentlichung.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 9: «Zeichen»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Gib uns Zeichen!
Für «Zeichen» war die vorangegangene Folge über «Transformieren» eine gute Vorbereitung. Denn auch dort galt schon: Man braucht das Bedienfeld eigentlich nicht – und doch braucht man es!
Ein Werkzeugwechsel weniger
Bei «Zeichen» sagen viele: «Brauche ich nicht, die ‹Steuerung› (das schmale lange Bedienfeld im Kopf eines InDesign Fensters) zeigt mir ja alles Zeichenmässige an.» Jein! Eben nur, wenn das Textwerkzeug aktiv ist! Ist hingegen der Schwarzpfeil markiert, kann ich in der «Steuerung» die Textattribute nicht mehr sehen, geschweige denn bearbeiten. Ich müsste, um in der «Steuerung» Textattribute zu sehen, erneut das Textwerkzeug auswählen. Bei Nutzung des «Zeichen»-Bedienfelds ist dieser Wechsel zum Textwerkzeug überflüssig.
Hilfreich, wenn ich allen Text eines Rahmens einheitlich neu formatieren will, ohne durch Textauswahl den Text invers zu stellen. Das erschwert die Beurteilung typografischer Eigenschaften manchmal sehr. Ist der Rahmen hingegen als Rahmen aktiv (seine Henkel zeigen sich), kann ich Formatierarbeit – über das Bedienfeld «Zeichen» ohne Wechsel zum Textwerkzeug.
So …

… oder doch besser so?

Check der Voreinstellungen
Ein anderer Nutzen eines stets offenen «Zeichen»-Bedienfelds liegt darin, dass ich jederzeit erkennen kann, wie mein Dokument (oder mein InDesign, wenn kein Dokument geöffnet ist) typografisch voreingestellt ist: vorausgesetzt, kein Objekt ist aktiv. Das heisst: Ich habe eine eine viel bessere Kontrolle über meine Arbeit.
Insofern: «Zeichen» immer offenhalten! Hilfreich!
Und die «versteckte Kleinigkeit», auf die diese Serie gern hinweisen will? «Zeichen» taugt hervorragend als Spickzettel – fürs Nachschlagen der Tastaturkurzbefehle für Kapitälchen, Hochgestellt, Tiefgestellt, Durchstreichen und Unterstreichen. Ist doch was. In InDesign sehen Sie diese Kurzbefehle nämlich nur hier.

Einschränkung
Bei Auswahl verketteter Rahmen werden nirgends Textattribute angezeigt – weder in der «Steuerung» noch in «Zeichen»: selbst dann nicht, wenn die Texteigenschaften vom ersten bis zum letzten Zeichen absolut identisch sind.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesign: Fetter und schräger Text
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«Also in Word geht das einfach: Strg+B [Mac: Apfel+B] – und ein Wort ist fett. Oder Strl+I [Mac: Apfel+I] – und das Wort ist kursiv, schräggestellt. In InDesign hingegen muss man jedes Mal in die Steuerung klicken und dort den Fett-Schnitt bzw. den kursiven Schnitt aufrufen.»
Nein, muss man nicht. Wenn Sie diese Word-Befehle «drin» haben, haben Sie die entsprechenden InDesign-Befehle auch schon fast intus.
Für den Mac:

Für den PC:

Word: Nach mir die Sintflut
Der feine Unterschied zwischen InDesign und Word: Word fettet und kursiviert gnadenlos – und doch nicht sicher.
> Gnadenlos: Selbst Schriften, die das nicht vertragen und die für solche Veränderungen nicht vorbereitet sind, werden fett oder kursiv gestellt. Zum Beispiel die Zapf Dingbats, zum Beispiel die Wingdings:
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> Nicht sicher: Kommt es zum Schwur, sprich: geht es in die Ausgabe und in den Druck, fliegen Kursivierungen und Fettungen, wenn die Schrift von diesen Mätzchen nichts weiss, wieder raus (im besten Fall) oder die Zeichen werden gar nicht mehr wiedergegeben (im schlimmsten Fall).
InDesign hingegen führt den Wunsch nach Fettung und Kursivierung gar nicht erst aus, wenn eine Schrift nicht entsprechende Schnitte vorhält. Ausgabesicher!
InDesign: Obacht
Wenn eine Schrift nur die Regular, Bold, Italic und Bold Italic kennt, ist entschieden, was die gezeigten Tastaturbefehle in InDesign ausrichten werden: Steht der Text auf der Regular, wird die Fettung in die Bold wechseln. Steht er auf der Bold, wird die Kursivierung in die Bold Italic wechseln.
Was aber, wenn eine Schrift mehrere Fett-Schnitte enthält? Bold, Black, Semibold, Semibold Condensed …

Hier wartet InDesign eventuell mit Überraschungen auf: Ist zum Beispiel eine «Light» ausgewählt, wechselt der Fett-Befehl in die «Semibold» (und zurück). Aus der «Light Condensed» wird die «Semibold Condensed» (und zurück). Eine «Black» aber scheint zum Beispiel in der Myriad Pro kein fettes «Geschwister» zu haben – und bleibt, trotz Fett-Anforderung, was sie ist: Black.
Andere Beobachtungen?
InDesign-Skripte für Bildertausch und Textmakros
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Greifen wir also noch einmal diese Standard-Situation auf: im Periodika- und Katalog-Geschäft Alltag. Zwei Bilder gilt es auszutauschen. Wie machen Sie das, ohne Helfer?

Vermutlich so:
- Sie erzeugen ein Duplikat vom rechten Bild und stellen es zur Seite (gelingt in einem Schritt flott durch Ziehen mit gedrückter Alt-Taste),
- aktivieren das linke Bild (3x Klick)
- nehmen das Bild in die Zwischenablage (Kopieren),
- aktivieren den rechten Rahmen,
- fügen die Zwischenablage ein (In die Auswahl einfügen),
- aktivieren den eingangs duplizierten Bildinhalt (3x Klick),
- Kopieren,
- aktiveren den linken Rahmen und sagen schlussendlich dort wieder
- In die Auswahl einfügen.
Ein beträchtlicher Aufwand für solch eine anspruchslose Allagsaufgabe! Und nun gilt:
Skript-Regel No. 1
Jede, buchstäblich jede Operation, die Sie in InDesign per Hand ausführen, können Sie auch an ein Skript delegieren – das Ihre Handgriffe zusammenfasst.
Ein anderes Beispiel hatte ich im letzten Blog-Post besprochen: die häufig benötigte Rückkehr zum Zeichenformat «[Ohne]». Ein simples Skript, das aus wenigen Zeilen besteht und fertig aus dem Web heruntergeladen werden kann. Und den lästigen, immer wiederkehrenden Klick auf das Zeichenformat «[Ohne]» von nun an gänzlich überflüssig macht.
Die vorstehende Aufgabe ist schon ein wenig komplexer. Das Skript, das diesen und zwei weitere Handgriffe erledigt, ist immerhin 147 Zeilen lang – aber wird ebenfalls im Internet frei angeboten, von Gerald Singelmann (© cuppa scripts): mit offenem Quellcode und ausreichender Erklärung, was es tut.
Der Clou dieses Scripts, Sie sehen es im nächsten Bild: Es hängt sich dauerhaft mit drei neuen Befehlen in das Kontext-Menü ein! Die sich dann auch noch via Bearbeiten > Tastaturbefehle > Produktbereich : Skripten mit Tastenbefehlen ergänzen lassen (im Bild F13, F14, F15 auf der Mac-Tastatur).

Wie funktioniert das? Das Zauberwort lautet «Startup Script»! Heisst: Das Skript wird in einen neuen Ordner namens «Startup Scripts» gestellt (mit Leerschlag und «c»), der direkt neben dem Ordner «Scripts Panel» stehen muss – im Programm- oder im User-Ordner. Sowie InDesign neu hochgefahren worden ist, meldet sich das Script bei Bedarf im Kontextmenü.
«In Platziercursor laden» ist noch ein Hammer obendrauf: Mit diesem Befehl saugen Sie einmal platzierte Bilder wieder zurück in den Cursor (die Rahmen leeren sich wieder) – und können sie an anderer Stelle des Layouts erneut ablegen. Machen Sie das mal ohne Skript! Siehe oben.
Sprudelnde Skript-Quellen
Woher nun aber die Skripte nehmen wenn nicht stehlen? An dieser Stelle ist die Schweiz «Top of the Pops»: mit einer beachtlichen Skriptsammlung für InDesign in Urs Gampers Schweizer Publishing-Forum HilfDirSelbst (HDS). Etliche der dort aktiven Skript-Programmierer stehen parat. Kleinere Skript-Wünsche werden, wenn man höflich fragt, manchmal gratis erfüllt; grössere nach Absprache und gegen Bezahlung. Fragen kostet nichts.
Übrigens wurde vor wenigen Tagen das gesamte Skript-Geschehen aus dem allgemeinen InDesign-Bereich von HilfDirSelbst herausgezogen und in das neue HDS-Forum Adobe InDesign Skriptwerkstatt überführt: ein vernünftiger Schritt, der das allgemeine InDesign-Forum wieder etwas übersichtlicher macht.
Textmakro via Skript
Und nun noch, wie versprochen, das kleine Skript, das InDesign um echte Textmakros ergänzt:
Um ein neues Makro zu erzeugen, duplizieren Sie das Skript, öffnen es mit dem Programm ExtendScript Toolkit (Bestandteil von Adobes Creative Suite) und ersetzen den String «mein Text» durch Ihren Text. Unter neuem Namen sichern und in den User-Ordner «Scripts Panel» legen. Aufrufbar in InDesign via Fenster > Automatisierung > Scripten > Anwender.
Feddback? Immer gern!
InDesign: Zeichenformat entfernen
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Mit diesem Beitrag möchte ich unsere Leser etwas an das Thema «Skripten» heranführen: ein Thema, das für diejenigen hochinteressant sein sollte, die in InDesign vielbeschäftigt sind – und sich also den einen oder anderen Arbeitsschritt vereinfachen wollen. Nehmen Sie nur diese Situation: Zwei Bildrahmen gilt es auszutauschen. Erledigen kann das ein Skript, das sich automatisch im Kontextmenü meldet:

Wäre das nicht auch interessant für Sie? (Ich stelle Ihnen das Skript am Freitag Mittwoch, 26. August, vor – mit einem weiteren kleinen Helferlein, das Ihr InDesign um echte Text-Makros ergänzen kann!)
Heute zum Einstieg ein «Basic». Es geht um eine Alltagsaufgabe: Textauszeichnung, zum Beispiel mit Fettung, Schriftwechsel oder Versalien. Heisst: Sie erzeugen ein Zeichenformat und wenden es auf die gewünschten Textstellen an. Mit einem Tastaturbefehl geht das Ruck-zuck:

Doch was tun, wenn das Zeichenformat wieder aufgehoben werden soll? Dann geht die Klickerei wieder los: Für das Zeichenformat «[Ohne]» kann kein Tastenbefehl eingerichtet werden. Eckige Klammern sagen in InDesign oft: «Ich kann nicht geändert/ergänzt werden.»
Und es geht doch. Der Trick: Sie installieren einmalig ein winziges Skript, das das Zeichenformat «[Ohne]» aufruft. Anschliessend verpassen Sie diesem Skript einen Tastaturbefehl – und, voilà: Nun können Sie das Zeichenformat «[Ohne]» per Tastatur aufrufen.
Das kleine Skript stammt von HilfDirSelbst-Aktivist Martin Fischer . Zusätzlich entfernt es manuelle Formatierungen, soweit sie vom Absatzformat abweichen. Das Skript können Sie hier herunterladen: noCarStyle.jsx
Einen reduzierten Abkömmling, der manuele Formatierungen beibehält, finden Sie hier: noCharStyleAttr.jsx
Skript installieren
Wie Sie ein Skript installieren, sollte Ihnen die InDesign-Hilfe zeigen. Der von Adobe angebotene Link ist aber im Moment tot. Doch Sie finden kompetente Hilfe auch bei Gerald Singelmann: http://indesign-faq.de/de/scripte-installieren
Tastaturbefehl
Den Tastaturbefehl vergeben Sie nach der Installation via Bearbeiten > Tastaturbefehle > Produktbereich > Skripten.

Trick im Tipp
Natürlich könnten wir auch eine Art Duplikat von «[Ohne]» anlegen: ein Tipp, den wir Anne-Marie Concepcion verdanken:
Deaktivieren Sie alles (Bearbeiten > Auswahl aufheben),
aktivieren Sie «[Ohne]»,
klicken Sie auf den Knopf «Neues Format erstellen» (mit Alt-Taste, klicken, dann öffnet sich gleich der Dialog),
benennen Sie das Format,
vergeben Sie dem Format einen Tastaturbefehl: fertig.
Dieses Format ist jetzt eine 1:1-Kopie von «[Ohne]» und arbeitet auch so.

Vorsicht: In manchen Arbeitsabbläufen (XML) wird explizit [Ohne]» erwartet – und eben nicht irgendein «(Ohne_mit)». Ein Suchen/Ersetzen-Lauf, der am Ende «(Ohne_mit)» wieder durch [Ohne] austauscht, evtl. per Skript, wäre dann vonnöten: Dann kann man aber gleich immer sauber «[Ohne]» via Skript einsetzen.
Feddback? Immer gern!
InDesigns professioneller Seitensprung
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Was waren Ihre ersten Kurzbefehle – am Computer, meine ich? Ich tippe mal auf Strg+C (cmd+C am Mac) fürs Kopieren und Strg+V (cmd+V) fürs Einfügen. (Irgendwann wurde diesen Befehlen systemübergreifend F3 und F4 zur Seite gestellt, aber da wars schon zu spät: Niemand wollte sich mehr umstellen.)
«Copy/Paste» gehört auch heute noch zu den meistbenutzten Kurzbefehlen am Rechner: auch in InDesign. Gefolgt vom Ausschneiden Strg+X (cmd+X) und natürlich dem beliebten Strg+A, dem Alles Auswählen (cmd+A). InDesigns Schwesterbefehl – jede Auswahl aufheben (Strg-Umschalt+A bzw. cmd-Umschalt+A) – ist schon wieder weniger bekannt.
Forscht man weiter in der Rangliste der meistbenutzten InDesign-Befehle, dann steht Umschalt+PageDown/Umschalt+PageUp bei den Profis mit Sicherheit ganz, ganz weit oben: Gehe zur nächsten Seite/Gehe zur vorherigen Seite.
Schneller als die Maus erlaubt
Wer diesen Befehl «draufhat», schlägt, was Geschwindigkeit anlangt, jeden Mausschubser um Längen. Kein Wunder: Die Umschalt-Taste hat man meist blind unter dem linken kleinen Finger, und die PageDown- und PageUp-Tasten stehen ebenfalls so prominent auf der Tastatur, dass man sie fast blind erreicht: gefühlte 100mal schneller als nähme man seine Hand erst von der Tastatur, ginge auf die Suche nach der Maus (huch!, Maus liegt ungünstig! Maus also erstmal hochheben, woanders hinlegen …) und würde schlussendlich mit Scrollen beginnen (gääähn …) Auf der immer etwas eleganteren Macintosh-Tastatur hat man vornehm darauf verzichtet, diese Tasten mehr als nur mit einem Symbol zu versehen, aber da sind sie ebenfalls: siehe Abbildung.
Ich erinnere mich noch sehr gut: Nachdem ich 1988 zum ersten Mal einen – damals sagte man noch: – «Microcomputer» unter den Händen hatte, jenen legendären kleinen, grauen Würfel Macintosh SE (8 MHz – in Worten: acht!, 4 MB RAM, 20 MB Festplatte, Wow!), da waren Umschalt+PageDown/PageUp die ersten QuarkXPress-Befehle, die mir mein Freund und damaliger Händler Karlheinz Zahorsky ans Herz gelegt hatte.
Bis zum heutigen Tag gehören diese Befehle zu den gebräuchlisten in der Druckvorstufe – auch im Zeitalter von InDesign. Aber nicht alle haben auch die praktischen Schwestergriffe im Fingergedächtnis: obgleich sie die Arbeit nicht minder vereinfachen. Als da sind: Gehe zum nächsten Druckbogen (bei doppelseitigen Dokumenten landet man damit immer direkt auf der nächsten linken Seite), Gehe zur letzten oder ersten Seite und, schon ein richtiger Insider-Tipp, weil im Layout-Menü nicht ausgewiesen, Gehe zur davor oder danach besuchten Seite.
Aus gegebenem Anlass und weil es immer wieder Unklarheiten zu geben scheint, welcher Befehl denn was macht, seien sie hier nochmal aufgelistet: die
Tastaturbefehle fürs Ansteuern von Seiten
Die Abbildung öffnet sich bei Klick in einem neuen Fenster; Sie können anschließend ausdrucken, ausschneiden und an den Monitor heften: So hatte ich mir immer Kurzbefehle eingeprägt. (Am 13.05. um 16:15 überarbeitet, siehe Kommentare.)
Übrigens: Diese Liste entstammt dem Anhang unserer Schulungsunterlagen: fester Bestandteil aller InDesign-Kurse der SMI. Weitere 70 der wichtigsten Tastaturbefehle: ebenda.





