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simplify-your-indesignTabelle ist eines von InDesigns Bedienfeldern, das viele Anwender für überflüssig halten: Zeigt doch die Steuerung Tabelleneigenschaften auch.

Stimmt: wenn eine Zelle als Zelle markiert worden ist (Esc-Taste). Blinkt jedoch nur der Cursor in einer Zelle, zeigt die Steuerung keinerelei Tabelleneigenschaften mehr.

Zur Demonstration dieser Aussage habe ich im Bedienfeld der Steuerung via Anpassen nur die Tabellen-Attribute aktiviert.

Die Steuerung zeigt, wenn der Cursor in einer Zelle steht, gar nichts mehr an – wohl aber immer noch das unterschätzte Bedienfeld Tabelle:

In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird. Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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Die herausragendste Neuerung dieses Upgrades ist nicht zuletzt ein Geschenk für die Grafiker: Wenn Sie einfache Animationen benötigen für interaktive Web-Dokumente, müssen Sie von nun an InDesign nicht mehr verlassen. Stattdessen bauen Sie solche Animationen direkt in Ihrem InDesign-Layout auf, importieren Ton, Video, Flash und Shockwave – und begutachten das Ergebnis noch vor jedem Export in InDesign selbst. Das hat, werden Sie sagen, mit Web und Präsentation viel, mit Print nichts zu tun.

Verschmelzung von Print und Web: eine Kostenfrage

Viele Print-Produkte können durchaus so gestaltet werden, dass sie für Druck, Präsentation und Internet gleichzeitig geeignet sind. Mit Hilfe ein und derselben Datei. Das spart eine Menge Geld. Statt dass Sie ähnliche Dokumente einmal für Print und ein andernmal fürs Web aufbauen, mit zweifachem Zeitaufwand bei Kreation, Verwaltung und Änderung, können Sie jetzt ein einziges Dokument vorhalten, das den Druck einserseits und Interaktivität und Animation andererseits bedient.

Deshalb diesmal zwei Artikel zu diesem Upgrade: Heute liste ich auf, welche Neuerungen aus meiner Sicht entscheidend sind für den Aufbau von Druckdateien und einfache Präsentationen. Ein zweiter Artikel wird die Neuerungen listen, die auf Interaktivität und Internet zielen.

Ab sofort: Upgrade- und Basis-Kurse auch für InDesign CS5

Die unten aufgelisteten Funktionen werden wir Ihnen in unseren Kursen genau erklären. Mit Anwendern früherer InDesign-Versionen üben wir die neuen Arbeitstechniken ein. Im Juni (Termine demnächst hier im Blog und auf www.smi.ch) bieten wir den ersten eintägigen InDesign Upgrade-Kurs an. Für Umsteiger von CS3 und früher empfehlen wir den UpgradePLUS!-Kurs.

Weitere Termine auf Anfrage.

InDesign CS5 setzt neue Massstäbe

Insgesamt entsteht das Bild eines Layoutprogramms, das an Eleganz, Bedienerfreundlichkeit und Produktivität Massstäbe setzt. Marketing wie Agentur, Druckerei wie Verlagsvorstufe werden gleichermassen profitieren. Die enormen Fortschritte, die sich in Illustrator und vor allem Photoshop CS5 getan haben, sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wir kommen auch darauf zurück.

Neben vielen kleinen versteckten Änderungen und Verbesserungen sind für mich diese knapp 40 Neuerungen die wichtigsten für den Print-Bereich:

Präsentation

  • Neuer Bildschirmmodus: ohne Bedienfelder («Präsentation»)
  • Zusätzliche Masseinheit: Pixel
  • Wahl des Seitenübergang: noch kurz vor PDF-Export
  • Fensterfüllende Animationsvorschau: allein schon zum Testen von Hyperlinks

Produktivität

  • Erste Dokument-Seite: nun auch links (optional)
  • «Vorschau»: bleibt aktiv, wenn das Programm beendet wird.
  • Farbfelder: jetzt auch in der «Steuerung»
  • Ecken: können einzeln editiert werden vie Bedienfeld mit Vorschau
  • Ebenen-Bedienfeld: mit Anzeige, Benennung, Sperren und Ausblenden jedes einzelnen Objekts
  • Vorschau auf externe Dateien: in InDesign via Mini-Bridge-Bedienfeld, ohne Wechsel zu Finder oder Explorer
  • Bildauswahl mit einem Klick: ohne Werkzeugwechsel
  • Auto-Anpassung von Bildgrösse: bei Skalierung von Rahmen (optional)
  • Drehen: mit Auswahl-Werkzeug
  • Dynamische oder statische Auto-Beschriftung: von Grafik und Bild; Metadaten können ausgelesen werden
  • Objekte gemeinsam transformieren: trotz verschiedener Ebenen, ohne Gruppierung
  • Abstandkontrolle: via neuem Abstand-Werkzeug
  • Spaltenausgleich: ungleiche Füllung mehrspaltiger Textrahmen wird angeglichen
  • Spaltenübergreifender Satz: Absätze (z.B. Überschriften)  können sich über benachbarte Spalten erstrecken
  • Spalten innerhalb von Spalten: Absätze können innerhalb einer Spalte noch einmal in Spalten aufgeteilt werden
  • Vertikaler Keil: unabhängig von Rahmenform und Konturenführung
  • Seitenweises Seitenformat: auch innerhalb eines Druckbogens
  • Vertikale Seitenanordnung: innerhalb eines Druckbogens
  • Weiterarbeiten: auch bei PDF-Export, im Hintergrund
  • Bridge: zeigt, mit welchen Dateien eine InDesign-Datei verknüpft ist

Sicherheit

  • Abdeckte Objekte vollflächig greifbar: Mittelpunkt-Suche nicht mehr erforderlich
  • Gruppen-Elemente vollflächig greifbar: ohne Werkzeugwechsel oder Gruppenauflösung
  • Font-Management: Dokument-Fonts können jetzt direkt im Dokumentordner verwaltet werden

Zusammenarbeit

  • Textänderungsverfolgung: à la Microsoft Word im Textmodus
  • Markierung von Seiten: via Seiten-Bedienfeld
  • Dokument-Kommentierung via «Cloud»: Seiten-Abbildungen können ohne PDF-Export zum Kommentieren ins Web gestellt werden, Kommentare zeigen sich live in InDesign

Komfort

  • Kurzzeitige Werkzeugwechsel: jetzt für fast alle Werkzeuge
  • Zoom: bei geöffnetem Dialog
  • Tabulatoren: Positionseingabefeld deutlich vergössert
  • Layoutanpassung: jetzt auch bei seitenweiser Änderung von Stegen und Spaltenabstände
  • Gerundete Werte: beim Bewegen und Skalieren bemüht sich InDesign jetzt um (meist) ganzzahlige Werte
  • Mehrfach platzieren: auch via Drag& Drop und für Rahmen und Linien
  • «Duplizieren und versetzt einfügen»: kann jetzt bei Duplikaten «Spalten» und «Zeilen» aufbauen
  • Konvertierung von URLs zu Hyperlinks: über ein neues Suchen/Konvertieren-Verfahren
  • Bedienfelder: übersichtlicher sortiert

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Absatz zeigt mehr

Hier geht die Arie ganz ähnlich wie bei «Transformieren» und «Zeichen», den beiden vorangegangenen Beiträgen dieser Serie: Nichts, was nicht auch das Bedienfeld «Steuerung» zeigen kann, gleichwohl äusserst hilfreich, weil eben immer funktionsfähig, selbst wenn das Textwerkzeug nicht aktiviert worden ist.

Und sonst? Auch nur wieder «Spickzettel» fürs Nachschlagen von Tastaturkurzbefehlen? Nicht mal das. Die Tastenbefehle, die «Absatz» zeigt (Bedienfeldmenü), finden sich 1:1 im Textmodus der «Steuerung» (Bedienfeldmenü).

Aber: «Absatz» bietet ein Knöpfchen an, das die Steuerung gar nicht kennt – nämlich eine ganze Ausrichtemethode mehr! Zählen Sie nach: Die «Steuerung» zeigt 8 Varianten – «Absatz» jedoch 9. Und welche kam hier dazu? Richtig: «Blocksatz, letzte Zeile rechtsbündig».

vs.

Hier machen wir es mal anders als sonst: Statt aus meinem Elfenbeinturm zu vermelden «Kann man dafür und dafür brauchen», lade ich Sie herzlich ein, mir (bitte klicken) Screenshots zu schicken, mit einem kleinen Kommentar, wie Sie die Blocksatzmethode «letzte Zeile rechtsbündig» einsetzen: wenn Sie nichts dagegen haben zur Veröffentlichung.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Gib uns Zeichen!

Für «Zeichen» war die vorangegangene Folge über «Transformieren» eine gute Vorbereitung. Denn auch dort galt schon: Man braucht das Bedienfeld eigentlich nicht – und doch braucht man es!

Ein Werkzeugwechsel weniger

Bei «Zeichen» sagen viele: «Brauche ich nicht, die ‹Steuerung› (das schmale lange Bedienfeld im Kopf eines InDesign Fensters) zeigt mir ja alles Zeichenmässige an.» Jein! Eben nur, wenn das Textwerkzeug aktiv ist! Ist hingegen der Schwarzpfeil markiert, kann ich in der «Steuerung» die Textattribute nicht mehr sehen, geschweige denn bearbeiten. Ich müsste, um in der «Steuerung» Textattribute zu sehen, erneut das Textwerkzeug auswählen. Bei Nutzung des «Zeichen»-Bedienfelds ist dieser Wechsel zum Textwerkzeug überflüssig.

Hilfreich, wenn ich allen Text eines Rahmens einheitlich neu formatieren will, ohne durch Textauswahl den Text invers zu stellen. Das erschwert die Beurteilung typografischer Eigenschaften manchmal sehr. Ist der Rahmen hingegen als Rahmen aktiv (seine Henkel zeigen sich), kann ich Formatierarbeit – über das Bedienfeld «Zeichen» ohne Wechsel zum Textwerkzeug.

So …

… oder doch besser so?

Check der Voreinstellungen

Ein anderer Nutzen eines stets offenen «Zeichen»-Bedienfelds liegt darin, dass ich jederzeit erkennen kann, wie mein Dokument (oder mein InDesign, wenn kein Dokument geöffnet ist) typografisch voreingestellt ist: vorausgesetzt, kein Objekt ist aktiv. Das heisst: Ich habe eine eine viel bessere Kontrolle über meine Arbeit.

Insofern: «Zeichen» immer offenhalten! Hilfreich!

Und die «versteckte Kleinigkeit», auf die diese Serie gern hinweisen will? «Zeichen» taugt hervorragend als Spickzettel – fürs Nachschlagen der Tastaturkurzbefehle für Kapitälchen, Hochgestellt, Tiefgestellt, Durchstreichen und Unterstreichen. Ist doch was. In InDesign sehen Sie diese Kurzbefehle nämlich nur hier.

Einschränkung

Bei Auswahl verketteter Rahmen werden nirgends Textattribute angezeigt – weder in der «Steuerung» noch in «Zeichen»: selbst dann nicht, wenn die Texteigenschaften vom ersten bis zum letzten Zeichen absolut identisch sind.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Basis-Bedienfeld par excellence

Hilfreich oder überflüssig?

«Gelegentlich, selten oder gar nicht nötig» im täglichen Geschäft: So lautet überwiegend meine Wertung der bisher besprochenen Bedienfelder. Bei dem Bedienfeld «Transformieren» jedoch werden sich womöglich die Geister scheiden. Denn die meisten Anwender sagen hier: «Brauche ich nie.» Begründung: «Alles, was ‹Transformieren› kann, bietet auch die ‹Steuerung›.»

Wirklich? Insbesondere die Freunde, die ihre XPress-Zeit noch in Ehren halten (oder gar noch gar nicht beendet haben), werden sofort widersprechen: «Schalte mal ins Textwerkzeug um. Und? Wo sind sie jetzt, Deine Transformationswerte in der Steuerung?» – «Ja, aber …» – «Nix aber! Selbstverständlich möchte ich den Zugriff auf Position, Breite, Höhe und Winkel auch dann noch behalten, wenn ich  Text bearbeite! Ich will doch nicht jedes Mal das Werkzeug wechseln müssen! Ich bin doch nicht blöd!»

Gut gebrüllt, Löwe. Ich bin es auch nicht. Man kann sich zwar an alles gewöhnen – auch an einen überflüssigen Wechsel rüber zum «schwarzen Pfeil», nur um beispielsweise wieder Kordinaten, Breite und Höhe des aktiven Objekts zu sehen.  «Transformieren» stetig offen zu halten scheint mir für solche Fälle dann doch die vernünftigere Verhaltensweise zu sein.

Und was bietet «Transformieren» ausserdem, ausser den redundanten Positionskoordinaten, Breite, Höhe, Skalierung und Winkel? Nichts, was bei aktivem «Auswahl»-Werkzeug («schwarzer Pfeil») nicht auch im Bedienfeldmenü der «Steuerung» zu finden wäre. Unterschied zu dieser: Die Bedienfeldmenü-Befehle der «Steuerung» tauchen nur situationsbezogen auf – in «Transformieren» sind sie immer sichtbar. Und das hat Vorteile: wenigstens didaktische. Man erfährt dann vielleicht erstmals vollständig, was in einer «Transformieren»-Situation – Objekt(e) wurde(n) markiert – so alles möglich ist.

«Transformationen löschen»: Was macht das?

Besonders erstaunt hatte mich «Transformationen löschen». Wussten Sie, was das macht? Wenn nicht: Sie werden überrascht sein! Denn quasi mit der Computer-Muttermilch haben wir doch alle gelernt: Wurde eine Datei erst einmal geschlossen, können Arbeitsschritte vorangegangener Sitzungen nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Zumindest zu Teilen eines InDesign-Layouts ist das jedoch Schnee von gestern. Transformieren Sie einfach einmal ein Objekt – drehen Sie’s, neigen Sie’s (schon wieder ein Übersetzungsfehler von Adobes Lokalisations-Abteilung; sie sprechen von «Verbiegen»), skalieren Sie’s, mit oder ohne Inhalt: und dann schliessen Sie das Dokument. Fahren Sie meinetwegen auch noch InDesign runter, damit Sie’s glauben. Und dann öffnen Sie das Dokument wieder.

Nun Objekt markieren und «Transformationen löschen»: Arbeitsschritte des Vortages werden rückgängig gemacht! Ist das nicht heftig?

«Transformationen löschen»: um Bilder und Rahmen auf Originalgrösse zu stellen

Ich bin noch am Überlegen, in welchen Situationen das förderlich sein kann. Eine habe ich auf jeden Fall schon entdeckt:

Platzieren Sie ein Bild. In InDesign CS4 können Sie bekanntlich mit dem gefüllten Platzierungs-Zeiger Bild-proportionale Rahmen aufziehen. Das heisst: Auf diesem Weg platzierte Bilder sind immer skaliert.

Der Wunsch mag später entstehen, solche Bilder zurückzustellen auf 100%. «Transformationen löschen» macht’s (nach Auswahl des Bildes in seinem Container). Manchmal macht InDesign dann sogar mehr, als man je erwarten würde. Liegende Hochformat-Bilder einer Digitalkamera, im Kamera-Programm auf Hochformat gedreht und beim Platzieren in InDesign auch korrekt im Hochformat wiedergegeben, werden nach «Transformationen löschen» zurückgedreht auf Querformat: so, wie die Kamera sie eigentlich sah. Es werden also auch u.U. Transformationen gelöscht, die noch im Vorfeld von InDesign stattfanden (bei mir im Kamera-Programm)!

«Transformationen löschen»: um ursprüngliche Schriftgrössen wiederherzustellen

Eine andere Anwendung dieses interessanten Befehls sind all die Fälle, in denen Textrahmen mit «transformiertem» Text hinterlassen worden sind: zu erkennen an der doppelt angezeigten Schriftgrösse (in Klammern der tatsächliche Wert, ohne Klammer der ursprüngliche Wert). Manchmal möchte man tatsächlich die Ausgangssituation wiederherstellen: «Transformationen löschen» does the trick. Rahmen und Text werden wieder auf ihre ursprünglichen Abmessungen zurückgeführt (im Beispiel unten: 5°/6° pt).

«Transformationswerte sind Gesamtwerte»: addiert Objekttransformation zur Gruppentransformation

Bleibt gelegentlich die Frage, was denn «Transformationswerte sind Gesamtwerte» macht – wenn eingeschaltet, wenn ausgeschaltet. Adobes Hilfe (CS6) ist hier hilfreich: abgesehen davon, dass im Moment (11. Januar 2010) die im Abschnitt «Ändern der für verschachtelte Objekte angezeigten Informationen» gezeigten Winkel-Werte irreführend sind. Wo «0° steht, muss «-10°» stehen.

So. Der nächste InDesign-Beitrag – er befasst sich mit dem Bedienfeld «Zeichen» – wird wieder so kurz wie bisher meist gewohnt.

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Nur noch beim «Verteilen» fester Werte geht es ohne «Ausrichten» nicht

Richtig: Schon die Erweiterungen von InDesign 5 (CS3) hatten das Bedienfeld «Ausrichten» ein Stück weit in den Hintergrund treten lassen: Objektpositionen (x/y) konnten jetzt über die «Steuerung» nicht nur ausgerichtet, sondern auch verteilt werden (wenn mindestens drei Objekte markiert sind; bei nur zwei Objekten gibt es nichts zu «verteilen»).

Die neue Relativität des Ausrichtens und Verteilens – Auswahl zu Auswahl, Auswähl zu Rändern, Auswahl zu Seite oder Druckbogen – kam auch gleich noch zur «Steuerung» hinzu.

Blieben zwei Situationen, in denen ich «Ausrichten» überhaupt noch benötigte: wenn ich die Abstände zwischen Objekten («Abstand verteilen») oder Objekte selbst verteilen wollte («Objekte verteilen») – statt die Abstände gleicher Kanten oder der Mittelpunkte («Objekte verteilen»).

Mit InDesign 6 (CS4) wurde die Bedienfeldabhängigkeit noch einmal reduziert. Dessen intelligente Hilfslinien (engl.: smart guides; im Deutschen fälschlicherweise als «magnetische Hilfslinien» ins Spiel gebracht) bieten ihre Dienste auch bei der Verteilarbeit an.

Nur wenn ich beim Verteilen mit festen Werten arbeite («Abstand verwenden») oder die sog. «intelligenten» Hilfslinien ausgeschaltet habe (Strg-/Apfel-U), benötige ich noch «Ausrichten».

Übrigens: Die Ausrichte- und Verteil-Knöpfchen sitzen in der «Steuerung» (siehe erste Abb.) ganz rechts – setzen also, um sichtbar zu bleiben, eine hinreichende Bildschirm- und Anwendungsrahmenbreite voraus. 1280 px sind zwingend. Es sei denn, Sie entfernen weniger wichtige Knöpfchen und Anzeigen aus der «Steuerung», aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andernmal erzählt werden.

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