Archive for Stilvorlage

indesign_icon_klDie grosse Wechselwelle von QuarkXPress zu InDesign ist abgeebbt (sieht fein aus, dieses Wort, nicht waahhrr?): soweit es Rechnerumstellungen und Dateikonvertierungen anlangt. In den Köpfen ist der Wechsel aber noch nicht überall vollzogen. Heisst: Bei vielen ehemaligen oder Noch-immer-auch-XPress-Anwendern haben die langen Jahre – Jahrzehnte bei manchen! – XPress-Spuren hinterlassen, die hinderlich sind für einen flüssigen InDesign-Alltag.

David Blatner, einst QuarkXPress-Heroe und heute glühender Verehrer von InDesign, hatte Anfang 2009 in einem 10teiligen Artikel zusammengefasst, wo er solche Stolpersteine sieht: lohnend genug, um den Link noch einmal hervorzukramen und auf deutsch zusammenzufassen.

Zehn Punkte, die XPress-Anwender in InDesign beachten sollten

1
Das XPress-Objekt-Werkzeug hat sich quasi verdoppelt: Ich sage immer in den «groben» und in den «Detailanfasser» (schwarzer und weisser Pfeil). Mit dem weissen Pfeil können Bilder im Rahmen bewegt, Ankerpunkte und Pfadsegmente angefasst, Gruppenelemente ausgewält werden. Der schwarze Pfeil hingegen fasst meist «das Ganze» an, «das Ding an sich» (den Rahmen, die Gruppe).

2
Das (XPress-1-bis-7-)Textbox-Werkzeug wurde ins Textwerkzeug integriert.

3
Zeilenabstand wurde Zeicheneigenschaft.

4
Etliche Programmeinstellungen sind aus dem grossen Dialog «Voreinstellungen» heraus und in die Bedienoberfläche hineingewandert: Was dort – z.B. in der Steuerung schriftbezogen – eingestellt ist, ist Vorgabe.

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Objekte der Musterseite müssen auf den Dokumentseiten gelöst («übergangen») werden, wenn man sie weiterbearbeiten will: ctrl (WIN)/cmd (Mac)+Shift-Taste festhalten und dann das Objekt anklicken. Achtung: Funktioniert nur, wenn auf der Mustervorlage solchen Objekten überhaupt erlaubt wurde, dass man sie übergeht!
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Dem Verkettungs-Werkzeug wurde Adieu gesagt – den Job übernahm der schwarze Pfeil. Klick auf «Ausgang», Klick in anderen Textrahmen: fertig.

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7
Werden Farben oder Stilvorlagen angelegt oder via Doppelklick geändert, wirkt sich das sofort auf aktive Objekte aus. Na klar! Wenn ein Objekt aktiv ist, ist der erste Klick auf eine Farbe natürlich Anwendung, was sonst! Dass da eine halbe Sekunde später noch ein zweiter Klick folgen würde – woher soll das Programm das ahnen? Also besser: Rechts-Mausklick auf die zu ändernde Farbe, oder vorher Berarbeiten > Auswahl aufheben!

8
«Bilder» lassen sich nicht mehr so einfach skalieren: Wer’s versucht, ändert meist nur den Rahmen. Also: Entweder ctrl/cmd drücken und dann die Henkel ziehen – dann wird der Inhalt mitskaliert. Oder die Skalierung im Skalieren-Feld eingeben: gern auch in mm!

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9
Hilfslinien werden nicht mehr durch Alt-Klick, sondern durch Rechts-Mausklick in die Lineale gelöscht: «Alle Hilfslinien löschen». Oder einzeln (Schwarzpfeil) oder alle (ctrl/cmd-alt + G) auswählen und dann die Löschtaste betätigen.

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10
Vieles, was XPress kann, kann InDesign auch: aber unter anderem Namen, an anderem Ort. Hier hilft: solider Umstieg zum Beispiel mit Hilfe unseres Umsteiger-Kurses. Oder Sie stellen Ihre Frage hier – Sie sind eingeladen!



id5_icon_oflid6_iconWie oft kommt es bei Ihnen vor, dass Ihre Objektstile mehr bewirken als Ihnen lieb ist? Nach Lektüre dieses Beitrags sollten diese Fälle deutlich seltener werden.

Die Ausgangssituation: ein Rahmen z.B. mit weicher Verlaufskante. Die Objektstile sagen im Moment: [Ohne], mit «Plus»: Dessen Ursache steht im gelben QuickInfo.

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Nun wird ein Objektstil angewandt, der eine rote Kontur vergibt. Ärgerlich: Das «Plus» ist zwar weg, aber die weiche Verlaufskante auch.

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Der Anwender wundert sich. «Ich habe im Objektstil doch nur die Kontur definiert  – sonst nichts!»
Wirklich?

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Aha. Der Anwender hat sehr wohl was «gemacht». Er liess etwas stehen! Alle Effekteinstellungen (hier rot markiert) sagen gemäss der Voreinstellungen von InDesign: «Ich bin ausgeschaltet!» Eine neutrale «Ich halt mich raus»-Einstellung sieht anders aus:

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Eine Klickmassnahme, die immer dann für Objekt, Kontur, Fläche, Text vorgenommen werden muss, wenn der Objektstil nur ergänzen, nicht komplett neu formatieren soll.

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Die notwendigen 40 Klicks mache ich im Übrigen nur einmal: bei einem komplett neutralen Objektstil. Hier wird alles auf dieses «Weder-Noch» festgezurrt. Später, wenn ähnlich «vorsichtige» Objektstile benötigt werden, ziehe ich mir von diesem Stil nur noch Kopien.

Wem solche einmalige Vorarbeit zu lästig ist, muss bei einem anderen Häkchen Zuflucht suchen: Es sitzt im Bedienfeldmenü der Objektstils am Befehl «Abweichungen bei der Stilanwendung löschen».

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Jetzt werden Eigenschaften, die der Objektstil anders definiert, geduldet. Der Haken des fehlenden Hakens: Plus, Plus, Plus …

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Mrz
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InDesign: Gerahmter Text

Autor: | Kommentare (6)

id5_icon_oflid6_iconLange Dokumente benötigen klare Textgliederungen – sonst werden sie für den Leser schnell zur Qual. Textverarbeitungsprogramme wie zum Beispiel Word halten hierfür unter anderem Texthinterlegungen und Rahmen vor: Dinge, die in InDesign einiges an Handarbeit erfordern.

Insbesondere die Rahmung ist ein ungeliebtes InDesign-Kind, bedeutet sie doch, Absätze auszuschneiden, konturierte Textrahmen in den Textfluss zu verankern und dort den ausgeschnittenen Text einzufügen. Der Korrekturaufwand solcher Konstruktionen ist enorm.

Mit Hilfe des Skripts «BoxMaker» lässt sich diese Aufgabenstellung jedoch stark vereinfachen: Es wurde vor kurzem von Fred Goldman als Freeware -> veröffentlicht.

Ausgehend von der Zeilenzahl des markierten Absatzes legt das Skript Absatzlinien an:
Die «Linie darüber» ragt etwas über den Text hinaus – eine absatzübergreifende Fläche, die für die Rahmung sorgt.
Die «Linie darunter» deckt die Fläche fast vollständig ab: so dass ringsherum nur noch schmale Kanten sichtbar bleiben. Der Text ist gerahmt.

Nachfolgend ein «Vorher—Nachher»: bewusst noch nicht geschönt, damit die Basis-Wirkungen sichtbar werden. Das dritte Bild zeigt, wie mit zusätzlichen Absatz(format)einstellungen das Skript so gefahren werden kann, dass Bündigkeit des Rahmens zu Voraus- und Danachtext entsteht.

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In der kostenpflichtigen «Pro»-Version lassen sich die benutzten Einstellungen als «Default» sichern, so dass wiederholte Anwendungen kaum Aufwand erfordern. Kostenpunkt: 8 (acht) US-$.
Erinnert sei daran, dass jedes installierte Skript via Bearbeiten > Tastaturbefehle… einen Tastaturbefehl erhalten kann: Ab jetzt ist die Rahmung von Absätzen ein Klacks: selbst dann, wenn sie umbrechen müssen.



id5_icon_oflid6_icon«Wenn ich in InDesign Inhalte per Cmd+D/Strg+D (Datei > Platzieren) in einen Rahmen platziere, werden die Inhalte immer links oben platziert. Kann man diese Voreinstellung für alles und immer ändern? Wir hätten, gerne, dass alles mittig platziert wird und wir nicht jedes Mal Shift+Cmd+E/Shift-Strg+E (Objekt > Anpassen > Inhalt zentrieren) drücken müssen, um den Inhalt zu zentrieren.»
Eine erst jüngst wieder in den Fachforen diskutierte und an sich einfache Frage. Um sie zu beantworten, muss gleichwohl etwas ausgeholt werden. Denn es gibt mindestens drei Situationen, in denen Bilder platziert werden:

Situation A:
Ein Bild wird platziert, ohne dass vorher ein Rahmen vorhanden war. Für diesen Fall gibt es grundsätzlich keine Möglichkeit für InDesign, sich anders zu verhalten als beschrieben: Der Bildinhalt wird immer links oben im Rahmen landen, egal ob ich klicke oder ziehe. Einziger Unterschied zwischen CS3 und CS4: CS4 erzeugt via Klick oder via Ziehen immer proportionale Rahmen, die komplett mit dem (dadurch skalierten) Bild gefüllt sind (nicht-proportional: Shift-Taste drücken.)
Das hat einen Grund: Alle so erzeugten Rahmen sind unweigerlich abhängig von dem Objektstil [Ohne]. Dieser Stil passt nur links oben an – und kann vom Anwender nicht verändert werden. Auch abweichende Einstellungen von Objekt > Anpassen > Rahmeneinpassungsoptionen… sind an dieser Stelle ohne jeden Belang.

Situation B:
Man zieht vor dem Platzieren einen Rahmen mit dem Rechteckrahmen-Werkzeug auf. Auch dieser Rahmen ist immer erst einmal abhängig vom Objektstil [Ohne]. Und also werden Bilder, die hierhinein landen, immer links oben platziert.
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Situation C:
Man zieht einen Rahmen mit dem Rechteck-Werkzeug auf.
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DiesesWerkzeug kann den Anweisungen jedes beliebigen Objektstils folgen. Sie stellen das im Bedienfeldmenü des Bedienfeldes «Objektstil» ein: «Standard-Grafikrahmenstil». Je nachdem, wie in diesem Objetstil die «Rahmeneinpassungsoptionen…» eingestellt sind, werden sich ankommende Bilder verhalten. Aber Achtung: Nunmehr sind auch alle Linien, die gezogen werden, von diesem Stil abhängig! Der Standard-Grafikrahmen-Stil ist gleichzeitig auch der Standard-Pfad-Stil.
Ausserdem können die Einstellungen von Objekt > Anpassen > Rahmeneinpassungsoptionen… abweichend zum Standard-Grafikrahmenstil eingestellt worden sein: und haben dann immer das letzte Wort.

Ich arbeite deshalb so – und kann Ihnen nur empfehlen, es mir nachzutun:
Erstens setze ich beide «Standard»-Stile (den Standard-Grafikrahmenstil und Standard-Textrahmenstil) auf [Ohne]– siehe unten.
Zweitens halte für alle häufiger benötigten Einpass-Operationen entsprechend eingestellte eigene Objektstile, Bibliothekselemente oder Snippets vor.

Aus meiner Sicht ist das die sauberste Lösung.

Übrigens: All diese Einstellungen sind immer Dokumenteinstellungen! Wollen Sie, dass neue Dokumente sich künftig anders verhalten als bisher, müssen Sie alle Dokumente schliessen – und dann die gewünschten Änderungen vornehmen. Gespeichert werden sie in der Anwender-Datei «InDesign Defaults».

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id5_icon_oflid6_iconAufzählungen in InDesign (oder genauer: Nummerierungen) werden gern mit spitzen Fingern angefasst und deshalb oft manuell gebastelt: «1.», «2.», «3.» werden getippt, danach irgendein Leerraum eingefügt (höhere Schule ist es schon, mit der Tab-Taste einen linken Einzug anzusteuern, der mit einem Minuswert für den «Einzug erste Zeile links» aufgehoben wird), und gut ist.

Vielen genügt solche Bastelei aber nicht, und also greifen sie mehr oder weniger zaghaft zu InDesigns Nummerierungs-Automatismen. Wie man mit ihnen umgehen kann, hat Gerald Singelmann in seinem immer lesenswerten InDesign-Blog jüngst vorgeführt: in drei leicht nachvollziehbaren Varianten.

Eine vierte Variante – ich konnte sie dort nur kurz umreissen – will ich bebildert hier schildern. Wie so oft ist auch diese Variante nicht die überlegene, sondern einfach nur eine weitere. Die speziellen Anforderungen an die jeweilige Arbeit und die individuellen Vorlieben (oder Abneigungen) für oder gegen diesen oder jenen Handgriff entscheiden, welcher Ansatz zum Zuge kommt.

Semiautomatisch per Absatzformat und «Liste»

Ausgangspunkt erneut: diese Situation.

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Gewünscht wird, die Nummerierungen durchgängig gleich ausschauen zu lassen: gleiche Einzüge dokumentweit, gleiche Zurichtung der Nummerierung und so fort. Also: Ein Absatzformat bietet sich an.

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Wende ich es nun auf die zweite Aufzählung an, erhalte ich, wie schon von Gerald gezeigt, ein unerwünschtes Ergebnis.

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Der Grund: Wenn in einem Dokument automatisch nummeriert wird, wird versteckt Buch geführt – in unsichtbaren, sogenannten Listen: «Letztes Mal endeten wir in der benutzten Liste bei 4. Also geht es jetzt mit 5 weiter.» Diese Listen haben Namen. Und die Standardliste heisst – «[Standard]».

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Die Ursache der Fortführung sind also wir selbst: Wir versäumen, InDesign mitzuteilen, dass es nunmehr bitte beginnen soll, in einer neuen Liste zu zählen. Die alte – «[Standard]» – war mit Ziffer 4 doch schon abgeschlossen, und nun soll eine neue Zählung beginnen. Sprich: eine neuen Liste ist anzulegen.

Daraus ergibt sich der neue Ansatz:
(1) Ich lege ein neues Absatzformat an, wie oben gezeigt.
(2) Mit diesem Absatzformat werden alle nummerierten Absätze formatiert, wie oben gezeigt. Die Nummerierungen laufen (unerwünscht) durch.
(3) Neue Zählungen definiere ich nun im Dialog «Aufzählungszeichen und Nummerierung» (Bedienfeldmenü Absatz oder Steuerung) manuell: Eine neue «Liste» wird angelegt.

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Diesen Dialog kann ich schnell über ALT-Klick auf das Nummerierungsknöpfchen öffnen oder aber über einen eigenen Tastaturbefehl, der in der Produktgruppe «Bedienfeldmenüs» einzurichten ist: «Absatz: Aufzählungszeichen und Nummerierung».

Natürlich zeigt jetzt das angewandte Absatzformat einen Plus-Vermerk: «Hier ist mehr passiert.» Na klar. Wir arbeiten ja semiautomatisch, lassen in dieser Variante einen manuellen Eingriff bewusst zu – die Zuweisung einer jeweils neuen Liste, von der das Absatzformat natürlich nichts weiss. Stelle ich aber den Mauszeiger über den Namen solch eines «verplussten» Absatzformats, nennt mir das QuickInfo sofort den Grund fürs Plus – und zeigt mir die wirkende Liste an.

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Tipp im Tipp: Will man sich künftig das Anlegen neuer Listen ersparen, schliesst man alle Dokumente und legt sich 10, 20 leere Listen an, leere Zählblätter für alle Fälle, in denen InDesign später nach Belieben buchhalten kann: Schrift > Aufzählungs- und nummerierte Listen > Listen definieren… Ganz analog zu Standard-Farben, die wir ja auch gern schon vorher erstellen, weil wir in neuen Dokumenten vom Start weg auf sie zugreifen wollen.

Was wünsche ich mir? Ein Editierfeld in der Steuerung à la Schriftart oder Sprache, das vorhandene Listen anwenden hilft – und über dessen Icon ebenfalls neue Listen anzulegen sind.



simplify-your-indesign«Liidude» fragt zu InDesign auf www.hilfdirselbst.ch:
«In vielen Magazinen sieht man, dass das Ende eines Textes mit einem Zeichen gekennzeichnet wird. Ich möchte dieses Gestaltungsmittel ebenfalls einsetzen, bin es aber leid, z.B. das farbige Quadrat am Schluss immer manuell einzufügen. Gibt es irgendeine Funktion in InDesign, das automatisch zu machen?»
Ja. Die Lösung liegt in einer Kombination von Absatzlinie und «Letzte Zeile Einzug rechts». Definert wird für den letzten Absatz eine «Linie darunter», die am Ende so verkürzt wird, dass ein Quadrat entsteht.

Zuerst wird die Höhe des Quadrats festgelegt: die Linienstärke. Hier: 6 pt.
Nun wird die Linie auf Quadratbreite verkürzt: Als «Einzug links» wird die Spaltenbreite gewählt (im Beispiel 100 mm), minus Linienstärke.
Noch hängt das Quadrat unter der letzten Grundlinie: Um das zu korrigieren, wird als Minus-«Offset» erneut die Linienstärke benutzt.
«Letzte Zeile Einzug rechts» schliesslich verhindert, dass zu lange letzte Zeilen in das Quadrat hineinragen.

All diese Einstellungen wandern selbstverständlich in ein Absatzformat.

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