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Das deutschsprachige InDesign CS5 ist da – mit schwerem Fehler auf dem Mac
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Das war, liebe Freunde von Adobe, leider ein kleiner Fehlstart: Aber wir sind sicher, er ist schnell korrigiert.
Was ist passiert? Die deutschsprachige Version von InDesign (InDesign 7, Bestandteil der neuen Creative Suite 5) wurde soeben zum Kauf und 30tägigem, unverbindlichem und kostenlosem Ausprobieren online gestellt. Und was macht man als erstes – nachdem man sich klein wenig mit der neuen Oberfläche beschäftigt und die Voreinstellungen (stellenweise immer noch nicht praxisgerecht, dazu gleich mehr) optimiert hat?
Das Return (Absatzende) funktioniert nicht mehr
Man erstellt ein neues Dokument (Bravo! Doppelseiten können jetzt endlich auch mit einer linken Seite starten, ohne weitere Vorbereitung!), wählt das Textwerkzeug, zieht einen Textrahmen auf, tippt und gibt einen Absatzumbruch ein – und erhält – Edit: nur auf dem Mac – einen Spaltenumbruch. Auweia.
Und mehr noch: Auch an anderen Stellen scheint der Tastaturbefehlssatz [Standard] eine Macke zu haben. Harter Zeilenumbruch und Rahmenumbruch hören laut Tastaturbefehlssatz auf den gleichen Tastaturbefehl (was technisch wie praktisch gar nicht geht), und der «Zeilenschalter» («Return») wurde als Standardbefehl dem Befehl Pfadzeichnung beenden zugewiesen.
Edit: Diesen im englischen Original nicht vorhandenen Fehler der deutschsprachigen Version zuerst entdeckt hatten Mitarbeiter der InDesign User Group München.
Wie dem auch sei: Hier müssen die Revisoren nochmal ran. Natürlich wäre ein «Workaround» denkbar (und wer jetzt schon InDesign CS5 testen will, soll ihn gehen): Neuen Tastaturbefehlssatz als Kopie von [Standard] anlegen, dem Befehl Schrift-Menü > Umbruchzeichen einfügen:Absatzumbruch den Zeilenschalter (Kontext Text) und dem Befehl Schrift-Menü > Umbruchzeichen einfügen:Spaltenumbruch den Befehl Enter zuweisen (auf dem Mac nur möglich mit Hilfe einer externen Tastatur). Aber das ist eine Operation, die man zumindest Neuankömmlingen in der Software nicht gleich am Anfang zumuten darf (und sicher nicht zumuten wollte).
Edit: Haeme Ulrich hat die Fehlerhaftigkeit noch etwas genauer aufgelistet – und einen noch besseren Workaround vorgestellt: die fehlerhaften Tastenbefehle aus dem Duplikat des [Standard]-Tastaturkürzel-Sets einfach entfernen. Bis Adobe das Problem gefixt hat; man arbeite dort unter Hochdruck an einer Bereinigung.
Bei der Gelegenheit: Voreinstellungen
Und ich bleibe dabei: Als Standard-Einstellung muss in Voreinstellungen > Eingabe die Option Zeilenabstand auf ganze Absätze anwenden eingeschaltet sein, liebe Adobe-Freunde. Ansonsten wäre Eure Strategie widersprüchlich: Einserseits Bedienerleichterung, weniger Mausklicks, schnelleres Zum-Ziel-Kommen (InDesign CS5 wartet hier mit etlichen hervorragenden Verbesserungen auf) – und auf der anderen Seite den Anwender standardmässig dazu zwingen, grundsätzlich vor Abänderung des Zeilenabstands unsinnigerweise erst einmal alle Zeichen auszuwählen (einschliesslich des Returns). Das war, ist und bleibt als Standard Nonsens, und dass ich jetzt so deutliche Worte wähle, liegt daran, dass auch ein xfacher Hinweis innerhalb des Beta-Test-Programms niemandenin Seattle zu der an sich ja nicht schwierigen Einsicht bewegt hat.
Natürlich ist es wunderbar, dass wir, wenn wir wollen, einem einzelnen Zeichen auch einmal einen eigenen Zeilenabstand verpassen können – selbstverständlich! In einem alten Blog habe ich zu dieser Möglichkeit gratuliert. Aber es kann keine Diskussion darüber geben, dass diese Situation für das überwältigende Gros der Anwender nur die Ausnahme ist. Und also muss die Voreinstellung für den unbedarften InDesign-Novizen (wie für den Altgedienten) geändert werden. Ich werde da nicht locker lassen.
Und wenn wir schon dabei sind: Die Voreinstellung Voreinstellungen > Eingabe > Textwerkzeug wandelt Rahmen in Textrahmen um gehört bei dieser Gelegenheit ebenfalls gleich ausgeschaltet. Fein, dass es diese Option gibt! Aber sie ist defintiv etwas für den Profi, der beim schnellen Klicken durchs Layout genau weiss, was er tut. Solche Angebote gehören standardmässig erst einmal deaktiviert.
Dass in den Voreinstellungen > Einheiten und Einteilungen > Linealeinheit immer noch der Druckbogen als Ursprung eingestellt ist, muss ebenfalls korrigiert werden. Schön, dass es das gibt! Aber meistens will der Anwender die Seite als Urpsrung haben. Und das absolut zu Recht. Also sollte die Software für dieses «Meistens» vorbereitet sein – und nicht für die seltenen Ausnahmen.
Ein Argument, das auch für den Voreinstellungen > Eingabe > Intelligenter Textumfluss zieht, der ebenfalls «out of the box» eingeschaltet ist, trotz aller Gefahr, die das mit sich bringen kann. Gehört erst einmal ausgeschaltet! Und nur bei dem seltenen Bedarf aktiviert!
Ihr müsst, liebe Freunde bei Adobe, doch auch etwas an die Lehrer denken. Es ist gut, dass Ihr mehr und mehr Möglichkeiten in die Programme hineinpackt. Aber dann wollen wir nicht wertvolle Schulungszeiten für Erläuterungen von Unsinnigkeiten und ihren Workarounds vertun, die von den InDesign-Programmierern doch mit einem Federstrich beseitigt werden können.
Ich hoffe: Nichts für ungut! Ich liebe InDesign und habe mit diesem Launch noch mehr Gründe, dieser gelungenen und jetzt noch besseren Layout-Software die Stange zu halten. Dass Adobe in aller Regel auf die Anwender hört, habe ich am 12. April hier und am 5./6. Mai hier gezeigt.
10 InDesign-Tipps für XPress-Umsteiger
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Die grosse Wechselwelle von QuarkXPress zu InDesign ist abgeebbt (sieht fein aus, dieses Wort, nicht waahhrr?): soweit es Rechnerumstellungen und Dateikonvertierungen anlangt. In den Köpfen ist der Wechsel aber noch nicht überall vollzogen. Heisst: Bei vielen ehemaligen oder Noch-immer-auch-XPress-Anwendern haben die langen Jahre – Jahrzehnte bei manchen! – XPress-Spuren hinterlassen, die hinderlich sind für einen flüssigen InDesign-Alltag.
David Blatner, einst QuarkXPress-Heroe und heute glühender Verehrer von InDesign, hatte Anfang 2009 in einem 10teiligen Artikel zusammengefasst, wo er solche Stolpersteine sieht: lohnend genug, um den Link noch einmal hervorzukramen und auf deutsch zusammenzufassen.
Zehn Punkte, die XPress-Anwender in InDesign beachten sollten
1
Das XPress-Objekt-Werkzeug hat sich quasi verdoppelt: Ich sage immer in den «groben» und in den «Detailanfasser» (schwarzer und weisser Pfeil). Mit dem weissen Pfeil können Bilder im Rahmen bewegt, Ankerpunkte und Pfadsegmente angefasst, Gruppenelemente ausgewält werden. Der schwarze Pfeil hingegen fasst meist «das Ganze» an, «das Ding an sich» (den Rahmen, die Gruppe).
2
Das (XPress-1-bis-7-)Textbox-Werkzeug wurde ins Textwerkzeug integriert.
3
Zeilenabstand wurde Zeicheneigenschaft.
4
Etliche Programmeinstellungen sind aus dem grossen Dialog «Voreinstellungen» heraus und in die Bedienoberfläche hineingewandert: Was dort – z.B. in der Steuerung schriftbezogen – eingestellt ist, ist Vorgabe.
5
Objekte der Musterseite müssen auf den Dokumentseiten gelöst («übergangen») werden, wenn man sie weiterbearbeiten will: ctrl (WIN)/cmd (Mac)+Shift-Taste festhalten und dann das Objekt anklicken. Achtung: Funktioniert nur, wenn auf der Mustervorlage solchen Objekten überhaupt erlaubt wurde, dass man sie übergeht!

6
Dem Verkettungs-Werkzeug wurde Adieu gesagt – den Job übernahm der schwarze Pfeil. Klick auf «Ausgang», Klick in anderen Textrahmen: fertig.

7
Werden Farben oder Stilvorlagen angelegt oder via Doppelklick geändert, wirkt sich das sofort auf aktive Objekte aus. Na klar! Wenn ein Objekt aktiv ist, ist der erste Klick auf eine Farbe natürlich Anwendung, was sonst! Dass da eine halbe Sekunde später noch ein zweiter Klick folgen würde – woher soll das Programm das ahnen? Also besser: Rechts-Mausklick auf die zu ändernde Farbe, oder vorher Berarbeiten > Auswahl aufheben!
8
«Bilder» lassen sich nicht mehr so einfach skalieren: Wer’s versucht, ändert meist nur den Rahmen. Also: Entweder ctrl/cmd drücken und dann die Henkel ziehen – dann wird der Inhalt mitskaliert. Oder die Skalierung im Skalieren-Feld eingeben: gern auch in mm!
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9
Hilfslinien werden nicht mehr durch Alt-Klick, sondern durch Rechts-Mausklick in die Lineale gelöscht: «Alle Hilfslinien löschen». Oder einzeln (Schwarzpfeil) oder alle (ctrl/cmd-alt + G) auswählen und dann die Löschtaste betätigen.

10
Vieles, was XPress kann, kann InDesign auch: aber unter anderem Namen, an anderem Ort. Hier hilft: solider Umstieg zum Beispiel mit Hilfe unseres Umsteiger-Kurses. Oder Sie stellen Ihre Frage hier – Sie sind eingeladen!
So arbeiten viele Magazine und Zeitungen: In leeren Textrahmen und Tabellenzellen wird formatiert. Rahmen oder Zellen werden in eine Bibliothek gepackt. Der Layouter holt sich später gewünschte Elemente aus der Bibliothek zurück – und freut sich, dass Schrift, Schriftgrösse, Zeilenabstand etc. schon fertig eingerichtet sind. Das funktionierte klaglos – bis CS3.
InDesign CS4 jedoch wurde vergesslich: Werden dort leere (!) Textrahmen und Zellen in Bibliotheken gepackt oder als Snippet oder InDesign Markup Language-Datei (IDML) exportiert, geht die Textformatierung verloren: Absatzformat, Zeichenformate, manuelle, formatlose Formatierungen – alles weg. Stattdessen arbeiten in allen leeren Zellen und Rahmen genau die Eigenschaften, die der User sieht, wenn nichts aktiviert ist: die typografischen Grundeinstellungen seines Dokuments.
Wurde mit Zellenformaten gearbeitet, bleiben diese wenigstens erhalten – und bringen auch «ihre» Absatzformate wieder mit. Nur: Angewandt sind die Absatzformate nicht mehr.
All das ist nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich. «Ich schicke Dir die Bibliothek – die leeren Rahmen dort sind schon alle vorformatiert»: funktioniert so nicht mehr.
Workarounds: Bis Adobe diesen schlimmen Fehler korrigiert hat, haben Sie drei einfache Workarounds zur Wahl:
- Stellen Sie vorher in die Rahmen und Zellen etwas Text. Denn: Formatierte Zeichen verlieren ihr Formatgedächtnis nicht. Es genügt schon ein Leerschlag, der aber vielleicht übersehen wird. Deshalb lieber etwas wie «Xxx» oder, sehr ordentlich, ein Hinweis auf das arbeitende Absatzformat: «Titel 18 pt», «Grundschrift ohne Einzug», usw.. Oder:
- Verpassen Sie den leeren Rahmen vorher einen Objektstil, der das gewünschte Absatzformat aufruft (funtkioniert natürlich nicht bei Zellen). Oder:
- Erstellen und füllen Sie die Bibliothek in CS3 und öffnen Sie sie dann in CS4: ein Trick, den wir Ralf Hobirk verdanken. Heisst natürlich, dass CS4-spezifische Eigenschaften nicht in solch einer Bibliothek auftauchen können: beispielsweise Zeilenstile, GREP-Stile o.Ä. (Ralf Hobirk war es auch, der den Bug zum ersten Mal angesprochen hatte, auf HilfDirSelbst.)
Ich gehe davon aus, dass Adobe mit dem Bugfix nicht allzu lang auf sich warten lassen wird: InDesign-Guru David Blatner hat unseren Hinweis vorgestern aufgegriffen.
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InDesign: Das Times-Problem
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Problem: Der Befehl Schrift > Schriftart suchen… zeigt immer wieder, dass die Times Regular benutzt wird – obgleich Sie sicher sind, nirgends die Times eingesetzt zu haben. Weder in den Voreinstellungen noch in irgendwelchen Formaten noch beim Import fremder Dateien:

Lösung: Heben Sie in InDesigns Voreinstellungen den Eintrag Eingabe > Textwerkzeug wandelt Rahmen in Textrahmen um auf!
Das ist eine Programmeinstellung. Auch alte Dokumente werden sich danach richten. Von jetzt an dürfte das Problem seltener auftauchen.

Hintergrund: In einen leeren Grafikrahmen ist schnell geklickt. Geschieht das mit dem Textwerkzeug, wird mit InDesigns Einstellung Textwerkzeug wandelt Rahmen in Textrahmen um der Grafikrahmen in einen Textrahmen gewandelt. Der entstehende Textabschnitt weist als Schrift immer aus: Times.
Nachsatz: Selbstverständlich können Sie Grafikrahmen in Textrahmen umwandeln, auch wenn Sie Textwerkzeug wandelt Rahmen in Textrahmen um ausgeschaltet haben: Rahmen aktivieren, dann Menü Objekt > Inhalt > Text.
InDesign: Bilder immer mittig?
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«Wenn ich in InDesign Inhalte per Cmd+D/Strg+D (Datei > Platzieren) in einen Rahmen platziere, werden die Inhalte immer links oben platziert. Kann man diese Voreinstellung für alles und immer ändern? Wir hätten, gerne, dass alles mittig platziert wird und wir nicht jedes Mal Shift+Cmd+E/Shift-Strg+E (Objekt > Anpassen > Inhalt zentrieren) drücken müssen, um den Inhalt zu zentrieren.»
Eine erst jüngst wieder in den Fachforen diskutierte und an sich einfache Frage. Um sie zu beantworten, muss gleichwohl etwas ausgeholt werden. Denn es gibt mindestens drei Situationen, in denen Bilder platziert werden:
Situation A:
Ein Bild wird platziert, ohne dass vorher ein Rahmen vorhanden war. Für diesen Fall gibt es grundsätzlich keine Möglichkeit für InDesign, sich anders zu verhalten als beschrieben: Der Bildinhalt wird immer links oben im Rahmen landen, egal ob ich klicke oder ziehe. Einziger Unterschied zwischen CS3 und CS4: CS4 erzeugt via Klick oder via Ziehen immer proportionale Rahmen, die komplett mit dem (dadurch skalierten) Bild gefüllt sind (nicht-proportional: Shift-Taste drücken.)
Das hat einen Grund: Alle so erzeugten Rahmen sind unweigerlich abhängig von dem Objektstil [Ohne]. Dieser Stil passt nur links oben an – und kann vom Anwender nicht verändert werden. Auch abweichende Einstellungen von Objekt > Anpassen > Rahmeneinpassungsoptionen… sind an dieser Stelle ohne jeden Belang.
Situation B:
Man zieht vor dem Platzieren einen Rahmen mit dem Rechteckrahmen-Werkzeug auf. Auch dieser Rahmen ist immer erst einmal abhängig vom Objektstil [Ohne]. Und also werden Bilder, die hierhinein landen, immer links oben platziert.

Situation C:
Man zieht einen Rahmen mit dem Rechteck-Werkzeug auf.

DiesesWerkzeug kann den Anweisungen jedes beliebigen Objektstils folgen. Sie stellen das im Bedienfeldmenü des Bedienfeldes «Objektstil» ein: «Standard-Grafikrahmenstil». Je nachdem, wie in diesem Objetstil die «Rahmeneinpassungsoptionen…» eingestellt sind, werden sich ankommende Bilder verhalten. Aber Achtung: Nunmehr sind auch alle Linien, die gezogen werden, von diesem Stil abhängig! Der Standard-Grafikrahmen-Stil ist gleichzeitig auch der Standard-Pfad-Stil.
Ausserdem können die Einstellungen von Objekt > Anpassen > Rahmeneinpassungsoptionen… abweichend zum Standard-Grafikrahmenstil eingestellt worden sein: und haben dann immer das letzte Wort.
Ich arbeite deshalb so – und kann Ihnen nur empfehlen, es mir nachzutun:
Erstens setze ich beide «Standard»-Stile (den Standard-Grafikrahmenstil und Standard-Textrahmenstil) auf [Ohne]– siehe unten.
Zweitens halte für alle häufiger benötigten Einpass-Operationen entsprechend eingestellte eigene Objektstile, Bibliothekselemente oder Snippets vor.
Aus meiner Sicht ist das die sauberste Lösung.
Übrigens: All diese Einstellungen sind immer Dokumenteinstellungen! Wollen Sie, dass neue Dokumente sich künftig anders verhalten als bisher, müssen Sie alle Dokumente schliessen – und dann die gewünschten Änderungen vornehmen. Gespeichert werden sie in der Anwender-Datei «InDesign Defaults».

XPress-Tipp 07: Fuss- und Kopfzeilen auf Textpfade
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Das Problem: Viele Layouter setzen die Kopf- und Fusszeilen für Pagina, Ausgabenummer, Kapitelangaben, Autoren, Datum usw. in eine normale Textbox – und wundern sich dann, wenn Texte durch verdrängende Eigenschaften letztendlich nicht an der gewünschten Stelle stehen.
Die Lösung: Seit XPress 4 setzt man solche Elemente am effektivsten auf Textpfade.

Viele wissen es immer noch nicht: Steht in XPress der Text auf einem Textpfad, wird er auf keinen(!) Fall verdrängt (hier von der leeren Bildbox). Diese Eigenschaft – neben weiteren – macht den Textpfad so attraktiv für Kopf- und Fusszeilen.
Zusammengefasst: Welche Vorteile hat Text auf Pfad in dieser Situation?
– kein Verdrängen mehr möglich
– Textplatzierung über die Grundlinie und nicht über die Versalhöhe oder die Oberlänge – das erleichtert das Arbeiten mit unterschiedlichen Textgrössen enorm
Was gibt es zu beachten?
Die Eigenschaften des Textpfades sollten gegenüber dem Auslieferungszustand von XPress geändert werden:
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Stärke des Textpfades: 2mm (lässt sich gut aktivieren und mit diesem Wert dann auch rechnen), Farbe: «Keine», Text ausrichten: «Grundlinie», An Zeile ausrichten: «Zentriert» oder «Unten»


