Archive for Zeichenformat

InDesign CS5-IconIch will jetzt gar nicht prüfen, für welche InDesign-Anwender das nachfolgende Farbfeld-Thema ein alter Hut sein wird (ich vermute allerdings: Das sind nicht sehr viele). Fakt ist: Ich habe an wichtiger Stelle falsch geschult. Seit eh und je!

«Wenn Du zum Beispiel ein Zeichenformat erstellst, dann schau, dass das Farbfeld, das Du einsetzen willst, schon vorher eingerichtet worden ist. Denn im Dialog ‹Neues Zeichenformat› gibt es keine Möglichkeit, fehlende Farbfelder anzulegen.»

Falsch. Sie gibt es. Und das schon seit CS2 (InDesign 4). Dank eines Hinweises von Marijan Tompa (Blog, Twitter) weiss ich seit heute: Einfach auf das Beispielfeld doppelt klicken! Und schon öffnet sich der altbekannte «Neues Farbfeld»-Dialog. Egal, ob das Beispielfeld unbestimmt ist – Fragezeichen – oder nicht.) So simpel.

Zu meiner Ehrenrettung: Selbst Marijan hatte das Verfahren vergessen und ein entsprechendes Feature Request («Leistungsmerkmalanforderung») bei Adobe schon unterstützt. Bis er sich erinnerte: Geht längst!

Nun fehlt uns nur noch die Möglichkeit, fix eine neue Farbe anzulegen, wenn Farbe via Popup (und nicht via Icon) angeboten wird: zum Beispiel bei den Absatzlinien.

Die neue Leistungsmerkmalanforderung ;) läuft.

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simplify-your-indesign

jue_090810_185«Nun mal alle Gruppen schliessen.»
«Ja und? Einfach Dreiecke umlegen!»
«Von wegen. Stattdessen: Bedienfeldmenü > Alle Formatgruppen schliessen» !

So einfach. Zum Vergrössern: klicken.

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War fast schon ein Tweet

PS: Die Formatgruppensituation entstammt übrigens dem Layout der neuen «20minutes», für die ich im Auftrag des Systemhauses A+F und im Namen der SMI AG die Mustervorlagen neu aufzubauen hatte. Schöne Grüsse nach Lausanne!

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Okt
07

Formate schnell gruppieren

Autor: | Kommentare (2)

simplify-your-indesignWer seine Software, mit der er tagein, tagaus zugange ist, nur als notwendige Übel erkennen kann – «Ist ja nur ein technisches Hilfsmittel» –, blättert jetzt besser weiter.

Wer jedoch unterschreiben kann, dass man seine Arbeitshilfen auch lieben kann und lieben können sollte, für den ist mal wieder dieser «Simplify your InDesign»-Tipp: der 36. in dieser Serie.

Heute geht es um ein kleines Helferlein in der rechten Maustaste: dem Kontextmenü. Es hilft u.a. hervorragend, Ordnung zu halten in langen Listen notwendiger (Absatz-, Zeichen-, Zellen-, Tabellen-, Objekt)formate resp. -stile. Bevor meine Formate in einem Meer ähnlich benannter Stile versinken, markiere ich sie, drücke die rechte Maustaste …

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… und freue mich über den Befehl «Neue Gruppe aus Formaten…». Denn der erledigt gleich zwei Dinge auf einmal: erstellt eine neue Formatgruppe …

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… und bewegt die markierten Formate anschliessend sofort in diese Gruppe hinein. Sehr elegant, Adobe. Danke.

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Übrigens: Die Formulierung des eine Zeile weiter oben stehenden Befehls «In Gruppe kopieren…» ist korrekt. Dieser Befehl kopiert tatsächlich nur (auch innerhalb der Gruppe, aus der er kommt) und verschiebt nicht etwa. Praktisch!



indesign_icon_klMit diesem Beitrag möchte ich unsere Leser etwas an das Thema «Skripten» heranführen: ein Thema, das für diejenigen hochinteressant sein sollte, die in InDesign vielbeschäftigt sind – und sich also den einen oder anderen Arbeitsschritt vereinfachen wollen. Nehmen Sie nur diese Situation: Zwei Bildrahmen gilt es auszutauschen. Erledigen kann das ein Skript, das sich automatisch im Kontextmenü meldet:

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Wäre das nicht auch interessant für Sie? (Ich stelle Ihnen das Skript am Freitag Mittwoch, 26. August, vor – mit einem weiteren kleinen Helferlein, das Ihr InDesign um echte Text-Makros ergänzen kann!)

Heute zum Einstieg ein «Basic». Es geht um eine Alltagsaufgabe: Textauszeichnung, zum Beispiel mit Fettung, Schriftwechsel oder Versalien. Heisst: Sie erzeugen ein Zeichenformat und wenden es auf die gewünschten Textstellen an. Mit einem Tastaturbefehl geht das Ruck-zuck:

sp_jue_226

Doch was tun, wenn das Zeichenformat wieder aufgehoben werden soll? Dann geht die Klickerei wieder los: Für das Zeichenformat «[Ohne]» kann kein Tastenbefehl eingerichtet werden. Eckige Klammern sagen in InDesign oft: «Ich kann nicht geändert/ergänzt werden.»

Und es geht doch. Der Trick: Sie installieren einmalig ein winziges Skript, das das Zeichenformat «[Ohne]» aufruft. Anschliessend verpassen Sie diesem Skript einen Tastaturbefehl – und, voilà: Nun können Sie das Zeichenformat «[Ohne]» per Tastatur aufrufen.

Das kleine Skript stammt von HilfDirSelbst-Aktivist Martin Fischer . Zusätzlich entfernt es manuelle Formatierungen, soweit sie vom Absatzformat abweichen. Das Skript können Sie hier herunterladen: noCarStyle.jsx
Einen reduzierten Abkömmling, der manuele Formatierungen beibehält, finden Sie hier: noCharStyleAttr.jsx

Skript installieren

Wie Sie ein Skript installieren, sollte Ihnen die InDesign-Hilfe zeigen. Der von Adobe angebotene Link ist aber im Moment tot. Doch Sie finden kompetente Hilfe auch bei Gerald Singelmann: http://indesign-faq.de/de/scripte-installieren

Tastaturbefehl

Den Tastaturbefehl vergeben Sie nach der Installation via Bearbeiten > Tastaturbefehle > Produktbereich > Skripten.

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Trick im Tipp

Natürlich könnten wir auch eine Art Duplikat von «[Ohne]» anlegen: ein Tipp, den wir Anne-Marie Concepcion verdanken:
Deaktivieren Sie alles (Bearbeiten > Auswahl aufheben),
aktivieren Sie «[Ohne]»,
klicken Sie auf den Knopf «Neues Format erstellen» (mit Alt-Taste, klicken, dann öffnet sich gleich der Dialog),
benennen Sie das Format,
vergeben Sie dem Format einen Tastaturbefehl: fertig.

Dieses Format ist jetzt eine 1:1-Kopie von «[Ohne]» und arbeitet auch so.

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Vorsicht: In manchen Arbeitsabbläufen (XML) wird explizit  [Ohne]» erwartet – und eben nicht irgendein «(Ohne_mit)». Ein Suchen/Ersetzen-Lauf, der am Ende «(Ohne_mit)» wieder durch [Ohne] austauscht, evtl. per Skript, wäre dann vonnöten: Dann kann man aber gleich immer sauber «[Ohne]» via Skript einsetzen.

Feddback? Immer gern!



indesign_icon_klProblem: Manche Schriften, wie zum Beispiel die Minion Pro, richten das Apostroph ganz fürchterlich zu: Es steht viel, viel zu eng. Die Ignoranz gegenüber dem benötigten Weissraum um das Apostroph herum geht hier so weit, dass ein Apostroph-getrenntes Buchstabenpaar mehr zusammengerückt wird, als wenn es ohne Apostroph gesetzt wird. In manchen Sprachen, die das Apostroph exzessiv einsetzen, wird das zu einem Dauerproblem. Beispiel: das Französische:

apostroph_metrisch

ohne_apostroph

Lösung: Findige InDesign-Anwender erinnern sich in diesem Moment an die «optische» Zeichenausrichtung, die eine (eventuell fehlerhafte oder liederliche) Kerning-Tabelle einer Schrift schachmatt setzt und an ihre Stelle InDesigns eigene Vorstellung von Zeichenzurichtung setzt:

apostroph_minion-pro_optisch_1

Ergebnis, wenn «optisch» auf den gesamten Text angewandt wird:

apostroph_optisch

Nun ist eine durchgehende Anwendung von «optischem» Kerning nicht immer erlaubt. «Optisch» verändert das gesamte Erscheinungsbild einer Schrift (hier gut zu sehen an der insgesamt luftigeren Ausrichtung der Buchstaben) und damit das vereinbarte CD (Corporate Design).

Aber warum nicht einfach nur die betroffenen Zeichen ans «Optische» binden? Im vorliegenden Beispiel ginge es nur um Zeichen mit nachfolgendem Apostroph – und um das Apostroph selbst. Also um ein spezifisches Textmuster. GREP*. GREP-Stil (Absatz- oder Absatzformateigenschaften). Ergebnis: Das «L» und das nachfolgende Apostroph erhalten grössere Abstände, alle anderen Zeichen aber behalten ihre «metrische» Zurichtung bei. Das Ergebnis entspricht 1:1 der (fehlerhaften) Ausgangssituation – nur dass jetzt alleinig die kritischen Zeichenpaare repariert worden sind:

apostroph_GREP

Und so geht’s:

Schritt 1:
Das Zeichenformat für’s «Optische». Mehr als genau dies – Kerning «optisch» – ruft es nicht auf.

apostroph_minion-pro_optisch_3

Schritt 2:
Wir fügen unserem Absatzformat einen GREP-Stil bei, der das neue Zeichenformat auf alle Buchstaben (Kleinbuchstaben oder Gemeine) anwendet:
[lu]
l
= Versalien
|
= oder
u
= Kleinbuchstaben
[ ]
= Zeichengruppe

Schritt 3:
Wir erweitern den GREP-Stil auch auf alle Ziffern:
[lu]|d
|
= oder
d
= Ziffern

Schritt 4:
Wir schränken ein: Zwingend ist, dass ein Apostroph folgt:
[lu](?=’)|d(?=’)
(?=)
= Positives Lookahead

Schritt 5:
Wir ergänzen den GREP-Stil mit der Anweisung, das Zeichenformat auch auf alle Apostrophe anzuwenden.
d(?=’)|[lu](?=’)|’
|
= oder

Schritt 6:
Wir schränken vorsichtshalber dann noch ein: Apostrophe, denen ein Leerschlag vorausgeht, sollen nicht angerührt werden.
d(?=’)|[lu](?=’)|(?<!s)
(?<!) = Negatives Lookbehind
s
= Beliebiger Leerraum

Der GREP-Ausdruck im Bild:

apostroph_GREP-formel

Ein noch überzeugenderes Ergebnis erhalten wir, wenn wir dem verwendeten Zeichenformat statt «optisch» eine veränderte Laufweite mit auf den Weg geben (hier +60):

laufweite

apostroph_laufweite

Unterschiedliche Zeichenkombinationen werden dann allerdings nach jeweils eigenen Zeichenformaten verlangen – und damit nach weiteren GREP-Stilen.

In einem 3. GREP-Beitrag besuchen wir noch einmal die französische Typografie. Wir überlegen uns, wie wir die dort geforderten Riesenabstände zu An- und Abführung, Fragezeichen, Ausrufezeichen oder Semikolon automatisieren können: um dort nicht ständig feste Leerräume (Sechstelgeviert, Viertelgeviert) eingeben zu müssen.

Nachtrag:
Nachfolgend noch zwei Screenshots eines unserer Kunden – vor- und nach Wechsel auf «optisches» Kerning. Deutlich erkennbar: die Korrektur des Apostrophs. Deutlich erkennbar aber auch: die globale Veränderung des Schriftbilds. (Um etwas zu vergrössern bitte Doppelklick.)

Vorher:

vorher

Nachher:

nachher

_______________
* «GREP» ist «Global Regular Expression Print»: Software, die vorhandenen Text überall («global») nach wiederkehrenden Mustern («regular expression») durchsucht und die Fundstellen neu gestaltet ausgibt («print»).

Feedback? Immer gern!

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indesign_icon_klProblem: Via Word werden Zahlen geliefert: 4-, 5-, 6-, 7stellig. Im Satz sollen die Ziffern in 3er-Gruppen aufgetrennt werden, allerdings nicht, wie die DIN-Norm es scheinbar verlangt, mit Hilfe einfacher Leerschläge, sondern mit Hilfe fester Abstandswerte (Laufweite). Verschärfend kommt hinzu, dass in Word oft schon unerwünschte Leerschläge eingegeben worden sind: Sie gilt es zu löschen, bevor Laufweitenveränderungen wirklich zum Zug kommen können. Manuell kann das bei grösseren Werken ein ausgesprochen mühsames und fehlerträchtiges Unterfangen sein.

Zahlen-3er-Gruppen

Lösung: InDesigns Textmuster-Intelligenz. Schon mit Erscheinen von InDesign 5 (CS3) war das Programm in die Lage versetzt worden, abstrakte Textmuster zu finden («Suche Zahlen nach dem Muster XX XXX»). Seit Version 6 (CS4) kann die Software solche Textmuster auch automatisch formatieren.
Mit Hilfe dieser Textmuster-Intelligenz werden wir in Teilaufgabe 1 Leerschläge zwischen Ziffern entfernen. In Teilaufgabe 2 sorgen wir dafür, dass die Zahlen in 3er-Gruppen aufgeteilt werden – über automatische Laufweitenveränderung.

Aufgabe 1:

Wir suchen nach Leerschlägen, die zwischen Ziffern sitzen, und ersetzen durch nichts. «Ziffer—Leerschlag—Ziffer» ist ein Textmuster; also wählen wir beim Suchen/Ersetzen die Option GREP (die technische Abkürzung für Textmustersuche*).

Schritt 1:
Wir geben mit Hilfe der Spickzettel (1) als Suchbegriffe sogenannte «Platzhalter» ein: «Beliebige Ziffer»—«Beliebiger Leerschlag»—«Beliebige Ziffer». Wir erhalten die Formel dsd.

Schritt 2:
Würden wir jetzt durch nichts ersetzen, würden wir solche Ziffer-Leerschlag-Ziffer-Gruppen gänzlich entfernen. Wir klammern deshab die «beliebigen Ziffern» ein: (d)s(d). Die eingeklammerten Formeln sind jetzt Fundstellen, deren Inhalte InDesign sich merkt.

Schritt 3:
Mit Hilfe des Spickzettels schreiben wir in das Ersetzen-Feld die «Gefunden»-Formeln für die erste und zweite Fundstelle: $1$2.
Der Suchen/Ersetzen-Dialog sieht jetzt so aus (zum Vergrössern bitte klicken):

smi_Ziffern-Leerschlagsuche

Stimmt alles, können wir diese Suchroutine speichern (2) und «Alle ändern». Wenn wir nicht so mutig sein wollen, drücken wir schrittweise «Ersetzen/Suchen» (3). Das Ergebnis sind Zahlen ohne Leerschläge.

Aufgabe 2:

Wir sorgen für die Abstände der Ziffern (3er-Gruppen): diesmal allerdings über die Absatzeigenschaft «Innerhalb von Zahlen jede vierte Ziffer mit zusätzlicher Laufweite versehen – von rechts nach links». Vorteil: Werden Zahlen hinzugefügt oder geändert, sind die Ziffernabstände sofort immer wieder korrekt.

Schritt 1:
Wir legen ein Zeichenformat an, das nur eines «weiss»: Laufweite = 210 (Beispielwert; zum Vergrössern bitte klicken).

smi_Zeichenformat-Laufweite

Schritt 2:
Wir rufen in den Absatz- oder Absatzformateigenschaften den Dialog GREP-Stile auf und legen einen neuen GREP-Stil an.

Schritt 3:
Wir bestimmen als wirkendes Zeichenformat das neu erstellte Laufweiten-Format.

Schritt 4:
Die Ziffern, die zu verändern sind, sind alle Ziffern, denen 3 Ziffern folgen (nicht aber Ziffern, denen 4 Ziffern folgen),  Ziffern, denen 6 Ziffern folgen (nicht aber Ziffern, denen 7 Ziffern folgen), usw. Textmuster also: X‑XXX, X‑XXX‑XXX usw.
In der Zeile «Auf Text» beginnen wir deshalb wieder mit Hilfe des Spickzettels – suche nach jeder beliebigen Ziffer: d

Schritt 5:
Über die «Entsprechungen» (Spickzettel) grenzen wir nun ein: 3 weitere Ziffern müssen folgen. Das ist im InDesign-bzw. GREP-Sprachgebrauch ein «Nach-vorne-Schauen mit positivem Ergebnis» oder «Muss anschliessend gefunden werden.» Kurz: «Positives Lookahead». Formel: (?=). Zu ergänzen durch das, was denn gefunden werden soll: 3 Ziffern. Also (?=d3)? Nein. Damit InDesign versteht, dass wir nicht die Ziffer «3» meinen, sondern 3 Stück, setzen wir die 3 in geschweifte Klammern. Ergebnis: (?=d{3})

Schritt 6:
Über die «Entsprechungen» grenzen wir weiter ein: Wenn 4 Ziffern folgen, soll InDesign sich zurückhalten. Es geht also wieder ums Nach-vorne-Schauen, jetzt aber mit negativem Ergebnis: «Darf im Anschluss nicht gefunden werden.» «Negatives Lookahead». Formel: (?!). Hinzu kommt wieder der Platzhalter für jede beliebige Ziffer (d) und in geschweiften Klammern die 4. Ergebnis: (?!d{4})
Und was ist mit Zahlen, denen 5 Ziffern folgen? Sie wurden durch die «4 nicht»-Anweisung schon erschlagen. Wem 5 folgen, dem folgen auch 4 – also verboten.

smi_GREP_3er-Gruppe_einf

Schritt 7:
Der gefundene GREP-Stil versagt, wenn Zahlen aus 7 oder 10 Ziffern bestehen (Milliarde, Billion). Kein Problem: Hier helfen abgewandelte Kopien dieses GREP-Stils (zum Vergrössern bitte klicken).

smi_GREP_3er-Gruppe_mehr

Manko:
Nicht alle GREP-Formeln sind in den Spickzetteln sichtbar. Adobes kleine GREP-Dokumentation und ein Video, an dessen Ende (ab Minute 3:50) auch der GREP-Stil angesprochen wird, hilft hier ein Stückweit weiter. Ein knappes Dutzend der sogenannten «Metazeichen», die dann noch fehlen, sind in unseren Kursokumentationen (InDesign-Advanced und InDesign-Inside) dokumentiert.

Nachtrag I:
4stellige Zahlen können auch Jahreszahlen sein – die nicht in 3er-Gruppen aufgeteilt werden dürfen. Taucht beides gleichzeitig auf, können weitere GREP-Stile korrigieren. Siehe auch die Kommentare. Zum Vergrössern bitte klicken:

smi_GREP_jahreszahl

Nachtrag II:
Häufig wird auf die Gliederung 4stelliger Ziffern gänzlich verzichtet. Dann muss der erste GREP-Stil etwas erweitert, können die zuletzt gezeigten Stile 4 und 5 aber wieder entfernt werden. Siehe Kommentare. (Zum Vergrössern erneut doppelklicken.)

smi_GREP_5-10stellige-ziffern

Nachtrag III:
Wird für 4stellige Zahlen unterschiedliches Verhalten gewünscht – z.B. Preise gegliedert, Jahreszahlen nicht –, bietet sich beispielsweise dieser GREP-Stil an:
d(?=d{3}s[chf|CHF|eur|EUR])
Siehe wieder: Kommentare. Im Bild:

smi_GREP_jahr_vs_preis

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* «GREP» ist «Global Regular Expression Print»: Software, die vorhandenen Text überall («global») nach wiederkehrenden Mustern («regular expression») durchsucht und die Fundstellen neu gestaltet ausgibt («print»).

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